Mittwoch, 8. Mai 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Zum Glück gibt's Storys!

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Mittwochsthema: Zum Glück gibt's Storys!



NEU bei MissWord! - Business Text auffrischen:

Redaktion & Texttuning über Storytelling und Corporate Wording


Heute geht's bei MissWord! um Bessermachen, Optimieren, Überarbeiten von Text oder Content, der seine Frische verloren hat oder nie besaß. Statt Frühjahrsputz die Unternehmenstexte überarbeiten. Einstiegspaket "Texttuning über Storytelling" buchen und neu durchstarten.




Die Zukunft von Story im Zeitalter des Content


StoryMarketing ist die heutige Gute-Nacht-Geschichte, das sättigende Gefühl von Geborgenheit. Suchen wir in einer immer digitaler werdenden Welt nicht nach wärmenden Kontakten? Nach Beziehung, die trägt und es schafft, dass wir uns selbst besser bewusst werden? Um ein Feuer sitzen und klönen, schnacken, schwatzen, erzählen - Wer in der archaischen Zeit das Feuer weitergab, hatte besondere Bedeutung. Wenn er außerdem noch wusste, wann die beste Zeit zum Jagen war (also das Leben erklären konnte), galt er vermutlich als unbezwingbar.


Welche Rolle spielt Erzählen heute? 



In gewisser Weise schlummert ja noch das Kind in uns, das seine kindliche Lust auf Geschichten ausleben will. Würden wir sonst so neugierig auf ein neues royales Baby sein? Gäbe es die Gefühls gazetten am Zeitungskiosk? Würde der TV-Serienmarkt dann auch aus den Nähten springen? Wären die Kinos dann nicht menschenleer? Gäbe es sie überhaupt noch? 

Forscher des Max-Planck-Instituts stellten fest, dass Menschen sich durch das Wissen um ihre Familiengeschichten mit einer größeren Gemeinschaft verbunden fühlen und dies zu verstärktem Selbstbewusstsein führt. Mit Geschichten aufzuwachsen entspricht einem archaischen Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Weltbewältigung. Ohne dies hätten Steinzeitmenschen nicht überlebt. Über Stories erleben wir die Welt als machbar und be-greifbar. Storys befähigen uns das Leben zu meistern. Wir lernen indem wir über alle Sinne Informationen sammeln. Sicherheit und Geborgenheit, Akzeptanz und Zugehörigkeit, Komfort und Selbstbestimmtheit gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschen = geistige und materielle Nahrung. 

Das Kind in uns will Geschichten (und Gummibärchen)

Als Konsumenten verhalten wir uns ebenso kindlich - nur scheinbar wägen wir die vernunftgeprägten Argumente beim Kaufen ab. De facto hat der Bauch längst entschieden, dem Produkt oder dem Service den Vorzug zu geben, das die ersehnte Verheißung von Bedürfniserfüllung und Glücksversprechen ausstrahlt. Wir suchen keine Produkte, wir suchen die Einlösung von Versprechen! 

Alle kennen wir den Spontan-Kauf, den der Kopf später schon mal bereut oder hinterfragt (spätestens wenn der Kreditkartenauszug ins Haus flattert). Doch im Moment des Zuschlags sind wir berauscht, wir schwimmen im Glücksgefühl eines erfüllten Versprechens: Alles wird gut. 

In Lösungen stecken Geschichten.


Das teure Kleid - schwarz, schmal, breiter Ledergürtel, große glitzernde Knöpfe, Schulterpolster (ja, die Achtziger!) - das ich mir als Studentin über Jobs finanzierte, trug ich mit Hingabe und lange, lange, bis es dann doch leider nicht mehr passte. Die Wespentaille von damals ... na ja, futsch ist futsch! Aber es weggeben konnte ich auch nicht. Es blieb im Schrank wie auch das Abschlusskleid des Tanzkurses oder die Louis-Vuitton-Tasche, die ich mir zum Studienabschluss gönnte und die edel, aber unpraktisch ist. Sie alle bergen eine Story in sich, die ich nicht missen will.

Geben Sie Ihren Kunden emotionale Sicherheit! Geben Sie Ihnen Storys.


Befriedigen Sie deren emotionales Bedürfnis, das unter dem Kaufwunsch verborgen liegt. Wir kaufen keinen Holzofen, sondern die Aussicht auf urgemütliche Abende vor einem knisternden Birkenfeuer, kein Küchengerät, sondern Genussrunden um einen gedeckten Tisch, keine Mobile, sondern spontane Trostcalls mit dem/r Liebsten, wenn man bereits seit einer Stunde im Stau steht. 

Übrigens: Auch einem Stau auf der Autobahn, wo man weder vor noch zurück kann, können Sie Vorzüge abgewinnen. Öffnen Sie dann mal die Wagentür und treten Sie hinaus - bald werden sich andere anschließen und einen Schwatz mit Unbekannten auf der Autobahn der Isolation im bewegungsblockierten Wagen vorziehen. Mir kürzlich passiert! Auch ein erfülltes Versprechen:-) 

Aber das ist schon wieder eine neue Story!

Jetzt sagen Sie vielleicht: Aber wir haben ja bereits Unternehmenstexte, Website-Content, Magazinbeiträge, Blogs und Broschüren und was noch alles .. Sollen wir das jetzt alles komplett neu erstellen (lassen)? 


Noch'ne Geschichte!



Nicht sofort. Vielleicht später. 

Vorher lassen Sie mich einen Blick darauf werfen. 

Nach einem Check kann ich Ihnen mehr sagen. Oft genügen kleine Handgriffe und schon macht ein individuelles Tuning (Überarbeiten, Adaptieren, strategisch Konzipieren) den Text geschmeidiger, wirksamer und treffender. Zielführender - denn nur Inhalte, die mit Emotionen verknüpft sind, bleiben nachhaltig im Gedächtnis. 

Aus Erfahrung weiß ich, dass ich das gut kann! Text zu tunen ist eine Herausforderung, denn nicht zu Unrecht heißt es unter Textprofessionals: Überarbeiten ist aufwändiger als neu verfassen. - Ja und nein. Es hängt vom Format ab, in dem der Text sich bewegt - PR-Text, Presse, Magazin, Sachliteratur, Produktbeschreibung, Porträt - alle haben sie ihre eigenen Gesetze. Aber davon spreche ich hier nicht wirklich ..

..sondern von der Story unter der Story

Ich prüfe WebContent, Blog oder Publikationen (Rede, Buch, Booklet) unter spezifischen Aspekten:  


  • Wie könnte hier eine Story den Text geschmeidiger und publikumswirksamer machen? 
  • Wie halte ich mit narrativen Strukturen Besucher länger auf der Website (was sich positiv auf das Google-Ranking auswirkt)? 
  • Wie hauche ich einem eher spröden Businesstext die narrative Qualität ein, die ihn unverwechselbar macht? 
  • Wie trete ich in Kontakt mit dem Leser? 
  • Wie knüpfe ich eine Beziehung, die Resonanz erzeugt und in Aktion mündet? 
  • Welche Story steckt im Unternehmen und im Unternehmer? 
  • Was macht es/ihn einzigartig? 

Warum "Texttuning über Storytelling" buchen? 

Sie können es glauben oder nicht - Ich mag das, ich finde es faszinierend, wenn sich ein Schmetterling aus der Raupe puppt. Übrigens sollte man unterscheiden zwischen StoryMaking (die eigene Geschichte formulieren und über sie "verkaufen"), Storytelling (vorhandene Narration nutzen) und StoryMarketing (den potenziellen Kunden zum Helden machen)

Deswegen habe ich mein Starterspaket "Texttuning über Storytelling" auf einen fairen Frühlingspreis reduziert. "Text-Check & Tuning light" - ab 295 EUR netto, oder "Fullservice Tuning" - je Umfang höher (inklusive Strategiegespräch, Einlesen, Überarbeiten, kleinem Dossier, Abschlussgespräch per Skype oder Telefon). 

Komplettes Umgestalten von Fachtexten zu publikumswirksamen Formaten nach individueller Kalkulation.


Wie klingt das für Sie?

Bleiben Sie frühlingsfrisch: Ihre Jo Gruner

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Lesetipp:
https://www.carl-auer.de/programm/artikel/titel/wie-aus-familiengeschichten-zukunft-entsteht/


Tags: Storytelling, Story, StoryMaking, StoryMarketing, Texttuning, Redaktion, Text überarbeiten, Content bearbeiten lassen, Corporate Wording, Unternehmenssprache, Einstiegspaket "Texttuning" buchen.

Bildnachweis:Pixabay
Sailing: Pixel2013
Schrott-Auto: Tama66



Wort. Strategie. Text. Story. Buch. Kommunikation.

MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

Schwerpunkte: 
Strategische Beratung, Redaktion & Texttuning, Qualitätstext. Buchcoaching. Content für Website,  Video- und Podcast. Online PR.

Skills: Interdisziplinäres Denken und Konzipieren, ganzheitlicher Blick, umfassende Betreuung. Digitale Handhabung - analoge Beziehung. 

Schwerpunktthemen: Alles was Sinn macht, nachhaltig Relevanz entwickelt und alle Sinne anspricht. New Work, digitale Transformation, Innovation & modernes Business, Personality, Food & Kulinarik, Gesellschaftspolitik.

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Samstag, 20. April 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Sonntagssuppe: Kanarische "Caldo de papas y Cilant...

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Sonntagssuppe: Kanarische "Caldo de papas y Cilant...: Morgen ist Sonntag, morgen löffeln wir Süppchen! Ei ei ei - Kanarische Osterbrühe mit Kartoffeln, Safran und Koriander Preisfrag...

Sonntagssuppe: Kanarische "Caldo de papas y Cilantro"

Morgen ist Sonntag, morgen löffeln wir Süppchen!


Ei ei ei - Kanarische Osterbrühe mit Kartoffeln, Safran und Koriander



Preisfrage: Welches Huhn legt goldene Eier?
Das klingt nicht gerade feiertäglich, meinen Sie? Ja und nein. Wir wissen ja, wie die süßen Ostertage sich schleichend auf den Hüften oder am Bäuchlein bemerkbar machen: Marzipan, Nougat, Nussschoggi in niedlicher, Vertrauen weckender Eierform fordern ihren Tribut. Sie sind ja so klein und sie wollen nur spielen .. Aber einmal im Jahr muss es das einfach sein. 

Wenn Sie über all dem Ostereiersuchen im Garten oder zwischen den Bücherregalen keine Zeit zum Kochen fanden, ist diese kleine Suppe für zwischendurch ein echter Magentröster. Er stammt von den Kanarischen Inseln und ist easy veränderbar, je nach dem was der Kühlschrank so hergibt.

Klar, dass an den Ostertagen auch Eier nicht fehlen dürfen - hier in pochierter Form!

Caldo de papas y Cilantro


Wir benötigen:

1 kg neue Kartoffeln (alternativ: Süßkartoffel), 1 Gemüsezwiebel, 2 schöne Fleischtomaten, 250 gr grünen Spargel, je eine halbe rote und grüne Paprika, 1 Knoblauchzehe, frischer Koriander, Salz, Olivenöl, echten Safran, Prise Nelkenpulver, etwas Bio-Hühnerbrühe, ggfs. Spritzer trockenen Sherry

Und so geht's:

1 Gemüse vorbereiten: Geschälte Kartoffeln würfeln, Paprika in Viertel schneiden, Tomaten häuten und entkernen, Knoblauch pressen, Spargelenden enfernen, Stangen in kleinere Abschnitte teilen.

2 Alles außer dem Spargel mit einem kleinen Glas besten Olivenöls, Safran, Salz, Korianderzweigen in einen Topf mit etwas Wasser bzw. leichter Brühe geben, sanft kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Kurz vorher die Spargelstücke einfügen und mitgaren. Spritzer Sherry zufügen, abschmecken mit Salz und Pfeffer (ggs. etwas Bio-Zitronenabrieb, Prise Nelke)

3 Topf vom Herd ziehen, rohe Eier zerschlagen und ein paar Minuten in der heißen Brühe stocken lassen.

Fein für zwischendurch, am Abend, als Entrée beim Ostermahl oder bei einem späten Osterbrunch. Dazu passt ein fruchtig-herber spanischer Verdejo und danach - 


Helados con Bienmesabe


Dieses Topping ist fix gerührt, allerdings auch ziemlich zuckerschwer. Ja, die Kanaren lieben es sweet. Sie können den Zucker auch mit Kokosblütenzucker oder anderem alternativen Zuckerersatz, den Sie gewohnt sind, ersetzen. 


Wir benötigen:

500 g geschälte, gemahlene Mandeln, 600 g (!) Zucker oder Kokosblütenzucker, 3 Eigelbe, 1/2 l Wasser, Zimt, grüne Bio-Zitronenraspeln oder klein gehacktes Zitronat, Spritzer Zitronenlikör

Und so geht's:

1 Zucker in heißem Wasser auflösen und klären. Mandeln, Zimt, Zitronenraspeln zufügen. Bei schwacher Temperatur Mix dickflüssig rühren, abkühlen lassen.

2 Eigelbe aufschlagen, unter ständigem Rühren zum Sirup zufügen. Aufkochen. Zitronenlikör zufügen.

3 Pistazien-, Vanille- oder Zitroneneis auf Tellern verteilen, Helados darüber träufeln, mit Zitronenabrieb und Pistazien dekorieren.

Genüssliches Ostertage!

PS Beides schmeckt natürlich auch noch nach Ostern!

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Fotonachweis:
Eier: Pixabay, Alles
Zitronen: Pixabay, Jens Rauschenberger

Tags:
Ostersuppe, Mandeln, Kanarische Inseln, Safran, Eier, Ostereier, Osterbrunch, Ostermahl, Zitronen, Brühe, Osterbrühe




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Mittwoch, 10. April 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Nicht "wie" transformieren, sonder...

1a-Grenadaa Mittwochsthema: Nicht "wie" transformieren, sonder...: New Work  - New Life - New World Wie werden wir 2035 leben, lieben und arbeiten? Die spannende Frage der Zeit - auch wenn wir di...

Mittwochsthema: Nicht "wie" transformieren, sondern "warum"?

New Work  - New Life - New World

Wie werden wir 2035 leben, lieben und arbeiten?


Die spannende Frage der Zeit - auch wenn wir diese gerne noch ausblenden - Zukunft war allerdings noch nie so nah wie heute. Das hat nicht nur mit der digitalen Transformation in der Abeitswelt zu tun. Achten wir auf die Zeichen der Zeit, erleben wir täglich kleine und größere Neuerungen, die News überschlagen sich, gleichzeitig bleibt viel beim Alten, weil wir der Fülle nicht Herr werden und vieles einfach nicht durchblicken können. Immer neue Schlagwörter stürzen auf uns ein - wir verstehen vor allem eines: Nichts wird mehr so bleiben wie wir es bisher kannten. Agilität ist gefragt! Anpassungsfähigkeit! Neuausrichtung! Aber worauf? Menschen brauchen Sinn in dem was sie tun, sie ändern sich nicht gerne, alles lief doch ganz gut, oder? 



Noch nie ging Fortschritt so rasant vor sich


Ein derartiger Paradigmenwechsel, wie ihn die digitale Revolution mit sich bringt, gab es in dieser Dimension noch nie. Im Rückblick muten uns die Einführung von Dampfmaschine, Elektrifizierung, Automobil und Telefon eher rührend an im Vergleich mit der Vorstellung, bereits jetzt einen Urlaub auf dem Mars buchen zu können. Und wir schwanken zwischen Faszination und Gruseln: Auf dem neuen Planeten "Digitalis" gibt es eine Menge schwarze Löcher! 

Deutsche Unternehmen nehmen immer mehr Geld für Transformation in die Hand, vergessen wird aber nicht selten, dass es um viel mehr geht als um technische Mobilmachung und IT-Aufrüstung. Eine neue Haltung (digitales Mindset) und visionäre Positionierung im Zeichen des digitalen Wandels tut not - die Transformation findet nicht nur in Bits & Bytes statt, sondern in den Köpfen. Unternehmen, die den digitalen Wandel ernst nehmen, müssen ihn ganzheitlich verstehen - Er erfasst den gesamten Körper: Geschäftsmodell, Führungsprinzipien und Leadership, Management, Organisation, HR und Rekruiting, Kommunikation, Service und Support, Außenwirkung und Performance, gesellschaftliches Engagement - kurz die gesamte Unternehmenskultur.

Noch nie war es so wichtig zu fragen: What for?


Veränderung fällt uns dann schwer, wenn wir nicht wissen, wohin diese führt, was uns auf dem Weg so begegnet. Wenn wir nicht imaginieren können oder schwarz-auf-weiß begründet sehen, welchen Nutzen wir davon haben, welche Risiken wir eingehen. Das macht frösteln und ruft eine diffuse Angst hervor vor etwas was sich nicht greifen lässt. - Auf kalkulierte Risiken können wir uns einlassen. Auf unbekannte eher nicht. Auch ein imaginärer Nutzen ist ebenso schwer be-greifbar, wenn Mut und Begeisterung fehlen.

Unternehmen müssen verstehen, aus welchen Beweggründen sie den Wandel durchführen, damit sie sich selbst und ihre Teams dafür begeistern können. Ohne digitale Vision und wie diese zu konsequenter Weiterentwicklung führt wird es nicht funktionieren. Die Frage ist: Welche Argumente liefert diese Vision und was bedeutet dies für die Zukunft? Innovationsprofis und Transformationsberater, die die Vorbehalte Ihrer Klientel verstehen und ernst nehmen, legen den Fokus tunlichst nicht darauf, wie Unternehmen im Lauf der digitalen Transformation sich wandeln können, sondern warum und weshalb und zu welchem Zweck und Nutzen. 

Gleichzeitig muss die Angst genommen werden, dass alles, was neu ist, auch besser und nachhaltiger sei, und nicht alles, was alt ist, verschwinden muss. Es geht nicht um Kahlschlag - sondern um einen langfristigen, organischen Prozess mit zugegeben rasanter Dynamik. 

Für mehr Klarheit und Transparenz sorgen Fragen wie:

  1. Wo stehen wir jetzt?
  2. Was wollen wir in 3,5 Jahren sein?
  3. Wie agil und transformiert können und wollen wir sein? 
  4. Was macht überhaupt Sinn für uns?
  5. Was soll anders werden, was kann gut so bleiben?
  6. Welchen Nutzen werden wir haben und wie macht sich dieser bemerkbar?
  7. Wie können wir Transformation kontrollierbar, regelmäßig auswertbar und hinterfragbar - ja, auch änderbar - machen?
  8. Wo haben wir selbst noch die Zügel in der Hand, wo nicht?
  9. Welche Bereiche unseres Unternehmens sind betroffen?
  10. Wie können wir hier steuern oder Stopp sagen?

Zu keiner Zeit war die Meinung von außen für Unternehmen so nützlich


Selbstanalyse und Positionsbestimmung ist zu allen Zeiten für Unternehmen und Unternehmer ein regelmäßige Pflichtaufgabe. Dass sie auch zur Kür werden kann, ahnen viele gar nicht - ja, es macht Spaß, sich einmal von außen anzuschauen und zu analysieren. Vor allem dann, wenn man Blicke von außen hinzuzieht - 4 Augen sehen mehr als 2, 8 mehr als 4 ... Moderne Unternehmen fragen heute mehr als jemals ihre Stakeholder in den Prozess der Selbstfindung mit ein. Innovation gedeiht besser unter pluralistischen, diversen und agilen Zusammenhängen. Den Binnenblick mit dem Außenblick paaren - Kunden, Zulieferer, Stakeholder fragen, wie sie das Unternehmen wahrnehmen - was müsste anders sein, was könnte erneuert werden? Agile Unternehmen beziehen ihre Beziehungsgruppen in die Meinungsbildung ein.



Noch nie war es so spannend, sich das Leben in 10, 15, 20 Jahren vorzustellen.






Leben im volldigitalisierten Raum, unterstützt von Künstlicher Intelligenz:


Unser Kühlschrank wird von außen nach den bisherigen Konsumgewohnheiten neu bestückt, wobei er selbst entscheidet, ob er ein Produkt auswechselt oder die Ernährung in eine neue Richtung verlaufen lässt. Ein Roboter räumt die Lebensmittel für uns ein, die ein selbstfahrender Lieferwagen gebracht hat. Essen müssen wir allerdings noch selbst! Doch könnte es passieren, dass wir hier auch nicht mehr autonom sind. Angenommen Sie stehen nachts mit Heißhunger auf Leberwurst (ob es die noch gibt??) in der Küche, die Hand an der durchsichtigen Kühlschranktür, die Leckereien greifbar vor Ihnen, doch eine innere Stimme fragt aus dem Eis: "Passwort bitte!" Schlaftrunken wie Sie sind, haben Sie es nicht parat oder ihr müder Kopf verwechselt es.  Kühlschrank sagt: "No!" Im übrigen hat er längst Ihren Kalorienkonsum des vergangenen Tages gecheckt und für zu hoch befunden - Was für eine traumatische Vorstellung:-))

Was viel zu wenig thematisiert wird:


Wie werden wir - nach erfolgter digitaler Transformation - mit unserer Mitwelt umgehen? Kontakte pflegen, soziales Miteinander haben? Wie werden wir uns beziehen? Wie miteinander kommunizieren? Haben wir noch Sex? Oder lässt sich das auch irgendwie anders lösen?:-)

Fragen, die uns hautnah betreffen, beleuchten wir in der nächsten Folge - Bleiben Sie dran!


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Tags: Digitale Transformation, Agilität, New Work, Künstliche Intelligenz 



Bildnachweise:
Giraffen, Pixabay Sponchia
Kühlschrank: Pixabay, Pexels


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Mittwoch, 13. März 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Autsch oder Was ist Ihr dringlichs...

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Autsch oder Was ist Ihr dringlichs...: Wo drückt Sie Ihr (Business-) Schuh am meisten? Kennen Sie das auch? Die Ahnung gleich überwältigt , überflutet zu werden von einer vol...

Mittwochsthema: Autsch oder Was ist Ihr dringlichstes Problem?


Wo drückt Sie Ihr (Business-) Schuh am meisten?

Kennen Sie das auch? Die Ahnung gleich überwältigt, überflutet zu werden von einer voluminösen Brandungswelle, lähmt den Finger, der morgens bereit ist, die Mails abzurufen. Einschätzen lässt sich der Wert der News-Botschaften im Einzelfall kaum noch - dazu bedürfte es Zeit, sich damit zu beschäftigen. Aber haben Sie diese in der Flut der ganz alltäglichen Aufgaben in und um Ihrem Business? 

Mein Tipp: 

Haben Sie Mut, sich von lästigen Dingen zu befreien, zu ungeliebten Aufgaben, die Ihnen nur Zeit rauben und Ihnen nicht liegen, NEIN zu sagen! (Ja, das tut anfangs etwas weh ..)

Sie brauchen einen Wellenbrecher!







Es gilt ja auch noch die eigentlichen, konkreten Geschäfte abzuwickeln. Diejenigen, die eigentlich Vorrang haben. Außerdem müssen Sie sich gut positionieren, Mitarbeiter führen und anleiten, nach außen sichtbar werden, im Inneren für Innovation und Motivation sorgen, nicht nur IM Business, sondern AM Business arbeiten - sprich, die Entwicklung vorantreiben .. und was ist mit dem Marketing und der Zukunftsplanung? Als mittelständisches Unternehmen, vielleicht als Familienunternehmen stehen Sie als Inhaber oder Geschäftsführer bei allem in vorderster Front. 

Sie sind Unternehmer, selbstständiger Freiberufler, Führungskraft oder Abteilungsleiter und Ihre Zeit ist knapp. Mit der digitalen Invasion zogen auch lästige kleine Stechmücken in Ihren Alltag, die zwar früher auch schon piekten, heute aber in Legionen unterwegs sind: Appelle, Informationen, News, Botschaften, Aufrufe, Nutzloses zwischen Wertvollem über die zahllosen, verschlungenen Kanäle des Internets. Wann immer Sie das Mail-Programm öffnen, stürzen sie Ihnen entgegen. Und alle sind im besten Sinne wohlmeinend, aber jeder trägt auch ein bisschen Gift in sich. 


Das Gift des Gefühls: Oh Mist, schon wieder etwas, was ich nicht gut beherrsche, von dem ich weiß, dass ich es noch nie exerziert habe, aber im Business anwenden sollte, doch bisher versäumt habe, was mich sichtbarer, wirksamer, erfolgreicher und schöner (?) machen würde, was meine Geschäftstätigkeit ankurbeln sollte. 




ABER - Wann soll ich das alles verarbeiten, verdauen und sinnvoll anwenden? Ist dieser Rat überhaupt relevant für mich? Oder wieder nur ein rasch aufsteigender Hype? Waren es vor Jahren Free Downloads, SEO und Newsletter, sind es jetzt Video und Podcast, digitale Games, Adwords, Webinar und Online-Event, Online-Workshop und Instagram. Und dies ist erst ein Anfang. Denken wir an die Segnungen der digitalen Transformation, müssen wir uns mit Begriffen anfreunden, die wir bis vor 1,2 Jahren überhaupt nicht kannten: Design Thinking, Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, digital Branding, Kanban.. 

Und denken Sie nicht oft:
"Hilfe, kann mir nicht jemand etwas abnehmen?"

Schließlich sind Sie von Haus aus kein Kommunikationsfachmann, kein Redakteur, kein Marketingstratege und kein Kontakter. Sie haben ein solides Handwerk gelernt, BWL studiert oder sich mit enormem Fleiß und Erfahrung das Fach-Know-how erarbeitet, das Sie für die fachliche Führung Ihres Unternehmens prädestiniert. Sie sind oben angekommen und das ist prima! Wenn .., ja wenn, die Arbeitshäufung nicht wirklich an die Nieren ginge. Und dann immer das Gefühl, etwas zu versäumen.



Mein Rat als erfahrene Konzept- und Text-Expertin (seit 1993) - Sich in die Welle legen und sich tragen lassen!


Lassen Sie sich durch Profis von den Aufgaben befreien, die Sie lästig finden, die nicht in Ihren Hintergrund passen, die Sie einfach nicht selbst abarbeiten wollen oder können. Das zuzugeben ist völlig in Ordnung. Nein, es ist sogar ein Akt der Selbstbestimmung. Dann haben Sie auch die Zeit, wieder mehr AM Business, statt IM Business zu arbeiten. An der Zukunft, an den großen Themen, an dem, was Sie morgen erledigt haben wollen. An Dingen, die Ihnen liegen und Freude machen, die Sie morgens aus dem Bett treiben. Fokussieren auf neudeutsch, ohne den Blick für das große Ganze zu verlieren.

Ein Beispiel:

Warum meinen Sie, dass Sie Ihre Unternehmenskommunikation selbst in die Hand nehmen sollten? Die Texte für Website, Newsletter, Blog, Mitarbeiterzeitschrift, Social Media Postings, Pressemitteilung, Broschüre oder Flyer, Video oder Podcast selbst oder zumindest ausschließlich inhouse verfassen sollten? Natürlich kennen Sie Ihr Unternehmen als Insider von A bis Z. Aber etwas gut kennen und gut verkaufen können, sind zwei Paar Stiefel. Denn - Vorsicht, das könnte jetzt etwas weh tun - Binnensicht macht kurzsichtig. Wissen und Können gehen oft getrennte Wege.

Konzept, Strategie, Text sind gefragt? 

Mailing, Publikation, Website oder Booklet? 

Ganz klar: Problemlöser ins Haus holen und sich von Lasten befreien!


Erfahrene Textstrategen schultern die Mühsal der Pflichten, die nicht zu Ihren ureigenen gehören: Sie geben das Briefing und die Informationen, gemeinsam definieren wir Ziele, den Weg dorthin. Ich erledige die Umsetzung. Sie prüfen und nicken. Gemeinsam werten wir aus.

Fragen Sie nicht, was Sie für Ihr Unternehmen machen können, was Sie eigentlich nicht gerne oder mit Mühe machen - fragen Sie sich besser: Wer kann mir das bestmöglich abnehmen? Experimentieren Sie. Gehen Sie - ganz im Zuge der agilen Zeit - einmal ein kleines Wagnis ein. Das macht Spaß! Es gibt keine vollständige Sicherheit. Aber die Aussicht auf diese. Es liegt auch an Ihnen - haben Sie Mut, Dinge auszulagern, die Ihnen nicht liegen. Vertrauen ist der Anfang. Lassen Sie sich das Unternehmensleben leichter machen.


Hier geht's zur kostenfreien Information und Projektanfrage: 0172.3244591


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Bildquellen:
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