Donnerstag, 30. Mai 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Die Milchmädchenrechnung oder Wenn...

1a-Grenadas - Der Mythos vom Selber-Machen-Können. Die Milchmädchenrechnung: "Hilfe, wir brauchen eine neue Website! Frau Müller, machen Sie mal ..."  ( Zuruf Direktor Keck von der HochHinausAG an seine...

Mittwochsthema: Die Milchmädchenrechnung oder Wenn die Tasten klemmen



"Hilfe, wir brauchen eine neue Website! Frau Müller, machen Sie mal ..." 
(Zuruf Direktor Keck von der HochHinausAG an seine Assistentin)


Der Mythos vom Selber-Machen!


Was machen Sie, wenn Ihre Heizung leckt? - Holen Sie die Zange und legen Sie los? Machen Sie erst einen Online-Dachdecker-Blitzkursus und klettern Sie danach auf das Dach, um lose Ziegel zu befestigen, die der Sturm gelockert hat? Dass das Dach glitschig vom Regen ist, merken Sie erst, wenn ..:-) Oder operieren Sie sich gar am Meniskus selbst? Sicher nicht! Daraus ist zu schließen, dass jede Tätigkeit von Anspruch auch einen versierten Professionellen erfordert, damit das Leck sicher geschlossen wird, oder? 






Was heißt dies für Sie als smarter Unternehmer, der klug disponiert und mit kühlem Kopf abwägt? 

Übertragen auf ein Wirtschaftsunternehmen, das seine Daseinsberechtigung aus einem sinnvollen Zweck zieht und über seine Wirtschaftskraft erhält, könnten wir folgenden Fall imaginieren: Beispiel NEUE WEBSITE.

Was macht ein Unternehmer, das wirksame Webtexte und ein aussagekräftiges Webdesign benötigt? Beides unverzichtbare Werkzeuge, um die Performance tadellos in Form und Wirkung zu bringen? Die den Stil des Hauses, seine Glaubwürdigkeit, Wertigkeit, Identität repräsentieren? Er ruft einen Beratungs- und Textprofi (respektive einen DesignProfi). 

Denn:

Business Texte zu schreiben ist mehr als schöne Sätze zusammenzufügen. Design ist mehr mehr als bunte Bildchen aneinanderzureihen. In beiden Disziplinen stecken Köpfchen und Fantasie drin: Strategie, Idee, Konzeption, Erfahrung, Berufspraxis und Imagination, Training und nicht selten Virtuosität.

Darüber hinaus sollte man natürlich Google und den Anspruch auf SEO-Wirksamkeit eines Webauftritts berücksichtigen, aber dies ist noch nicht mal die halbe Miete - auch die Suchmaschinenmonster legen hohen Wert auf Textqualität und Usernutzen im Sinne von Bedarfsbefriedigung, die übrigens gerne von Infotainment begleitet werden darf:-) 

Web Content muss dem User aufzeigen, dass er angekommen ist. In ihm eine Emotion aufsteigen lassen. Den berühmten Funken zünden. Dann werden aus Interessenten auch Leads und diese, so Gott will, Kunden/Abonnenten/Klienten. Das ist professionell, das kann sich sehen lassen.


Aber was passiert in der Praxis? Es wird gerechnet wie Milchmädchen es tun.



Im Netz wimmelt es von Online Marketing-Beratern, die zu schnellen, praktischen, sparsamen Eigenlösungen bei Text und Design (von Webseiten und anderen relevanten Unternehmensformaten) und anderweitigen Disziplinen raten. Website leicht gemacht! 

Als wäre es ein Klacks, sich die nötigen Skills mal so eben anzueignen. Dann hätte der Kfz-Mechaniker drei Jahre umsonst als Lehrling gedient, wenn do-it-yourself immer und überall die Lösung wäre. Oder der Anwalt 5 Jahre studiert.

Ich erinnere einen dramatischen Fall, der sich zugegeben bereits vor gut 30 Jahren zutrug, also in analogen Zeiten, in denen Manches anders war. Ein Bekannter der Familie bastelte für sein Leben gerne an seinem Auto herum, Kfz-Werkstätten mied er wie die Pest, auch als sein Wagen in die sehr späten Jahre gekommen war. Tragischerweise verlor er sein Leben, als bei einem waghalsigen Überholmanöver die Lenkung blockierte und er in einen entgegenkommenden Wagen raste. Was im übrigen noch ein zweites Opfer kostete.

Was professionell scheinen soll, kommt oft sehr amateurhaft rüber. Auch im Falle "Website" kann es zum Crash kommen. Und erheblich teurer, wenn Unternehmen oder Selbstständige (meist aus Kostengründen, aber auch aus Unkenntnis der Folgen) zu einer Home-Made-Lösung greifen, einen Workshop kaufen (und dann in der Schublade liegen lassen) oder einen Online Text- Baukasten benutzen. Gilt natürlich auch dann, wenn sie die Sache delegieren - denn auch die Mitarbeiter durchlaufen folgendes Prozedere:



Hallo Milchmädchen, Umsatzverluste! - Rechnen wir mal nach!


  • Die Zeit, die den Kerngeschäften entzogen wird, um diesen Kurs zu durchzuarbeiten, ist hoch. Schließlich müssen Sie sich in eine artfremde Materie einarbeiten.
  • Das Neu-Erlernte will ja erst einmal verstanden und anwendungsfähig gemacht werden - denn Kennen ist nicht gleich Können. Dazu gehört Talent. Geduld. Praxis. Integration .. Ach, Sie wissen schon! Erneuter Zeitinput, meist ergebnislos.
  • Dann geht es an die Erstellung der Texte oder des Designs - erneut Zeit, die dem Kerngeschäft verloren geht. In der Folge - schmerzliche Umsatzverluste. 
  • Alles in allem muss mit 25 bis 40 Stunden im Minimum gerechnet werden - d.h. unterlegt man einen durchschnittlichen Stundensatz eines Selbstständigen (100 bis 150 Euro) bedeutet dies - lassen Sie mich mal rechnen: von 2.500 bis 6.000 EUR minimum. netto, reiner Inhaberverdienst, ohne die Umsatzverluste. 
  • Die Sachkosten: Workshop oder Online-Kurspaket ab 950 zügig aufwärts (gerade an diesem Tag von 25.000 auf 950 heruntergesetzt, und dies gilt nur für 5 Tage! Also rasch zugreifen!). Upgrades und Einzelcoachings extra. 
  • Was richtig teuer kommt: Nicht wirksame oder kontraproduktive Websites kommen allein deswegen teuer, weil sie image- bzw. geschäftsschädigend wirken können. Wie viel muss man den oben angeführten Summen noch aufschlagen?? Wie beliebt!Wissen Sie selbst am besten, was Sie bzw. Ihre Leistung kosten.
  • Irgendeinmal erkennen Sie dann, dass die Website nicht funktioniert, eher kontraproduktiv ist. Dann muss eines passieren: Überarbeiten (sehr teuer im Eigenbau oder extern) oder komplett neu erstellen (effizient und effektiv durch den Profi). 
  • Für die oben angesammelten, noch moderat berechneten Beträge können Sie zwei bis vier Profis buchen. Und haben mindestens eine Sorge weniger. Langfristig. Nachhaltig.
  • Was in dieser Auflistung noch fehlt: Um eine Website auf den Punkt zu bringen, bedarf es einer wichtigen Vorphase: Positionierung. *
  • Dazu ist eines unverzichtbar: Ein objektiver Blick, der kritische Knackpunkte nicht ausblendet. Das ist intern nur unter äußersten Selbstaufgabe möglich :-)) 


Nicht die Positionierung verschlafen!!





Text Qualität buchen? Na klar, keinen Crash riskieren.

Was die Qualität angeht, ist ein externer Blick, der nicht von unternehmerischer INZUCHT getrübt wird, Gold wert. Dies verhindert Texte, in denen die meist verwendeten Vokabeln „Wir“ und „Ich“, "mein" und „unser“ sind. Denn ein Externer verinnerlicht, dass nicht der Inhaber der Website der wichtigste Protagonist des Stückes ist, sondern der User respektive dessen Bedürfnis nach Problemlösung und Bedarfsbefriedigung.

Der Mythos lebt: Text schreiben? Das kann doch jeder! 

Dieser Irrwitz treibt im Netz unglaubliche Blüten. Fake. Und Täuschung von gutgläubigen Freiberuflern, Gründern und Unternehmern durch andere, die sich dafür gut bezahlen lassen.

Die eigenen Texte sind die schwierigsten, weil die Distanz fehlt. 

Nur weil man schreiben gelernt hat, kann man Texte verfassen oder lektorieren?? Dann kann auch jeder sich selbst operieren. Theoretisch. Gerade kleinere und mittlere Mittelständler scheuen sich davor, einen Profi zu rufen. 

Vielleicht weil sie nicht genau wissen, wie eine solche Zusammenarbeit abläuft. Aus meiner Erfahrung kann ich dies versichern: Partnerschaftlich und im gegenseitigen Respekt. Neue Einsichten wachsen, Erkenntnisse dazu, wie Sie Ihr Unternehmen künftig führen wollen, warum es so wichtig ist, dass Sie am Markt sind - Ideen die Sie bisher so noch nicht hatten, 


Mein Rat: Nicht dort sparen, wo es später richtig weh tun kann. Beim Verfassen und Lektorieren von Unternehmenstexten, die die Identität der Unternehmung darstellen, keinen Crash riskieren. Buchen Sie Sicherheit. Buchen Sie Professionalität.

Dafür lieber mal einen Ibiza-Urlaub einsparen. Ibiza gibt es auch in der Nachbarschaft.

* Wollen Sie mehr dazu erfahren? Kommt in der nächsten Ausgabe.





Tags: Texthandwerker, Text, Design, Umsatzverluste, Positionierung, Website, Webtext, Web Content, Textqualität

Bildnachweis: 
Handwerker: Pixabay Alexas Fotos
Dog: Fotolia
Milch: Pixabay, Couleur


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Wort. Strategie. Text. Story. Buch. Kommunikation.

MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

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Strategische Beratung, Redaktion & Texttuning, Qualitätstext. Buchcoaching. Content für Website,  Video- und Podcast. Online PR.

Skills: Interdisziplinäres Denken und Konzipieren, ganzheitlicher Blick, umfassende Betreuung. Digitale Handhabung - analoge Beziehung. 

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Mittwoch, 8. Mai 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Zum Glück gibt's Storys!

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Zum Glück gibt's Storys!: NEU bei MissWord! - Business Text auffrischen: Redaktion & Texttuning  über Storytelling und Corporate Wordin g Heute...

Mittwochsthema: Zum Glück gibt's Storys!



NEU bei MissWord! - Business Text auffrischen:

Redaktion & Texttuning über Storytelling und Corporate Wording


Heute geht's bei MissWord! um Bessermachen, Optimieren, Überarbeiten von Text oder Content, der seine Frische verloren hat oder nie besaß. Statt Frühjahrsputz die Unternehmenstexte überarbeiten. Einstiegspaket "Texttuning über Storytelling" buchen und neu durchstarten.




Die Zukunft von Story im Zeitalter des Content


StoryMarketing ist die heutige Gute-Nacht-Geschichte, das sättigende Gefühl von Geborgenheit. Suchen wir in einer immer digitaler werdenden Welt nicht nach wärmenden Kontakten? Nach Beziehung, die trägt und es schafft, dass wir uns selbst besser bewusst werden? Um ein Feuer sitzen und klönen, schnacken, schwatzen, erzählen - Wer in der archaischen Zeit das Feuer weitergab, hatte besondere Bedeutung. Wenn er außerdem noch wusste, wann die beste Zeit zum Jagen war (also das Leben erklären konnte), galt er vermutlich als unbezwingbar.


Welche Rolle spielt Erzählen heute? 



In gewisser Weise schlummert ja noch das Kind in uns, das seine kindliche Lust auf Geschichten ausleben will. Würden wir sonst so neugierig auf ein neues royales Baby sein? Gäbe es die Gefühls gazetten am Zeitungskiosk? Würde der TV-Serienmarkt dann auch aus den Nähten springen? Wären die Kinos dann nicht menschenleer? Gäbe es sie überhaupt noch? 

Forscher des Max-Planck-Instituts stellten fest, dass Menschen sich durch das Wissen um ihre Familiengeschichten mit einer größeren Gemeinschaft verbunden fühlen und dies zu verstärktem Selbstbewusstsein führt. Mit Geschichten aufzuwachsen entspricht einem archaischen Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Weltbewältigung. Ohne dies hätten Steinzeitmenschen nicht überlebt. Über Stories erleben wir die Welt als machbar und be-greifbar. Storys befähigen uns das Leben zu meistern. Wir lernen indem wir über alle Sinne Informationen sammeln. Sicherheit und Geborgenheit, Akzeptanz und Zugehörigkeit, Komfort und Selbstbestimmtheit gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschen = geistige und materielle Nahrung. 

Das Kind in uns will Geschichten (und Gummibärchen)

Als Konsumenten verhalten wir uns ebenso kindlich - nur scheinbar wägen wir die vernunftgeprägten Argumente beim Kaufen ab. De facto hat der Bauch längst entschieden, dem Produkt oder dem Service den Vorzug zu geben, das die ersehnte Verheißung von Bedürfniserfüllung und Glücksversprechen ausstrahlt. Wir suchen keine Produkte, wir suchen die Einlösung von Versprechen! 

Alle kennen wir den Spontan-Kauf, den der Kopf später schon mal bereut oder hinterfragt (spätestens wenn der Kreditkartenauszug ins Haus flattert). Doch im Moment des Zuschlags sind wir berauscht, wir schwimmen im Glücksgefühl eines erfüllten Versprechens: Alles wird gut. 

In Lösungen stecken Geschichten.


Das teure Kleid - schwarz, schmal, breiter Ledergürtel, große glitzernde Knöpfe, Schulterpolster (ja, die Achtziger!) - das ich mir als Studentin über Jobs finanzierte, trug ich mit Hingabe und lange, lange, bis es dann doch leider nicht mehr passte. Die Wespentaille von damals ... na ja, futsch ist futsch! Aber es weggeben konnte ich auch nicht. Es blieb im Schrank wie auch das Abschlusskleid des Tanzkurses oder die Louis-Vuitton-Tasche, die ich mir zum Studienabschluss gönnte und die edel, aber unpraktisch ist. Sie alle bergen eine Story in sich, die ich nicht missen will.

Geben Sie Ihren Kunden emotionale Sicherheit! Geben Sie Ihnen Storys.


Befriedigen Sie deren emotionales Bedürfnis, das unter dem Kaufwunsch verborgen liegt. Wir kaufen keinen Holzofen, sondern die Aussicht auf urgemütliche Abende vor einem knisternden Birkenfeuer, kein Küchengerät, sondern Genussrunden um einen gedeckten Tisch, keine Mobile, sondern spontane Trostcalls mit dem/r Liebsten, wenn man bereits seit einer Stunde im Stau steht. 

Übrigens: Auch einem Stau auf der Autobahn, wo man weder vor noch zurück kann, können Sie Vorzüge abgewinnen. Öffnen Sie dann mal die Wagentür und treten Sie hinaus - bald werden sich andere anschließen und einen Schwatz mit Unbekannten auf der Autobahn der Isolation im bewegungsblockierten Wagen vorziehen. Mir kürzlich passiert! Auch ein erfülltes Versprechen:-) 

Aber das ist schon wieder eine neue Story!

Jetzt sagen Sie vielleicht: Aber wir haben ja bereits Unternehmenstexte, Website-Content, Magazinbeiträge, Blogs und Broschüren und was noch alles .. Sollen wir das jetzt alles komplett neu erstellen (lassen)? 


Noch'ne Geschichte!



Nicht sofort. Vielleicht später. 

Vorher lassen Sie mich einen Blick darauf werfen. 

Nach einem Check kann ich Ihnen mehr sagen. Oft genügen kleine Handgriffe und schon macht ein individuelles Tuning (Überarbeiten, Adaptieren, strategisch Konzipieren) den Text geschmeidiger, wirksamer und treffender. Zielführender - denn nur Inhalte, die mit Emotionen verknüpft sind, bleiben nachhaltig im Gedächtnis. 

Aus Erfahrung weiß ich, dass ich das gut kann! Text zu tunen ist eine Herausforderung, denn nicht zu Unrecht heißt es unter Textprofessionals: Überarbeiten ist aufwändiger als neu verfassen. - Ja und nein. Es hängt vom Format ab, in dem der Text sich bewegt - PR-Text, Presse, Magazin, Sachliteratur, Produktbeschreibung, Porträt - alle haben sie ihre eigenen Gesetze. Aber davon spreche ich hier nicht wirklich ..

..sondern von der Story unter der Story

Ich prüfe WebContent, Blog oder Publikationen (Rede, Buch, Booklet) unter spezifischen Aspekten:  


  • Wie könnte hier eine Story den Text geschmeidiger und publikumswirksamer machen? 
  • Wie halte ich mit narrativen Strukturen Besucher länger auf der Website (was sich positiv auf das Google-Ranking auswirkt)? 
  • Wie hauche ich einem eher spröden Businesstext die narrative Qualität ein, die ihn unverwechselbar macht? 
  • Wie trete ich in Kontakt mit dem Leser? 
  • Wie knüpfe ich eine Beziehung, die Resonanz erzeugt und in Aktion mündet? 
  • Welche Story steckt im Unternehmen und im Unternehmer? 
  • Was macht es/ihn einzigartig? 

Warum "Texttuning über Storytelling" buchen? 

Sie können es glauben oder nicht - Ich mag das, ich finde es faszinierend, wenn sich ein Schmetterling aus der Raupe puppt. Übrigens sollte man unterscheiden zwischen StoryMaking (die eigene Geschichte formulieren und über sie "verkaufen"), Storytelling (vorhandene Narration nutzen) und StoryMarketing (den potenziellen Kunden zum Helden machen)

Deswegen habe ich mein Starterspaket "Texttuning über Storytelling" auf einen fairen Frühlingspreis reduziert. "Text-Check & Tuning light" - ab 295 EUR netto, oder "Fullservice Tuning" - je Umfang höher (inklusive Strategiegespräch, Einlesen, Überarbeiten, kleinem Dossier, Abschlussgespräch per Skype oder Telefon). 

Komplettes Umgestalten von Fachtexten zu publikumswirksamen Formaten nach individueller Kalkulation.


Wie klingt das für Sie?

Bleiben Sie frühlingsfrisch: Ihre Jo Gruner

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Lesetipp:
https://www.carl-auer.de/programm/artikel/titel/wie-aus-familiengeschichten-zukunft-entsteht/


Tags: Storytelling, Story, StoryMaking, StoryMarketing, Texttuning, Redaktion, Text überarbeiten, Content bearbeiten lassen, Corporate Wording, Unternehmenssprache, Einstiegspaket "Texttuning" buchen.

Bildnachweis:Pixabay
Sailing: Pixel2013
Schrott-Auto: Tama66



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Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

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Samstag, 20. April 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Sonntagssuppe: Kanarische "Caldo de papas y Cilant...

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Sonntagssuppe: Kanarische "Caldo de papas y Cilant...: Morgen ist Sonntag, morgen löffeln wir Süppchen! Ei ei ei - Kanarische Osterbrühe mit Kartoffeln, Safran und Koriander Preisfrag...

Sonntagssuppe: Kanarische "Caldo de papas y Cilantro"

Morgen ist Sonntag, morgen löffeln wir Süppchen!


Ei ei ei - Kanarische Osterbrühe mit Kartoffeln, Safran und Koriander



Preisfrage: Welches Huhn legt goldene Eier?
Das klingt nicht gerade feiertäglich, meinen Sie? Ja und nein. Wir wissen ja, wie die süßen Ostertage sich schleichend auf den Hüften oder am Bäuchlein bemerkbar machen: Marzipan, Nougat, Nussschoggi in niedlicher, Vertrauen weckender Eierform fordern ihren Tribut. Sie sind ja so klein und sie wollen nur spielen .. Aber einmal im Jahr muss es das einfach sein. 

Wenn Sie über all dem Ostereiersuchen im Garten oder zwischen den Bücherregalen keine Zeit zum Kochen fanden, ist diese kleine Suppe für zwischendurch ein echter Magentröster. Er stammt von den Kanarischen Inseln und ist easy veränderbar, je nach dem was der Kühlschrank so hergibt.

Klar, dass an den Ostertagen auch Eier nicht fehlen dürfen - hier in pochierter Form!

Caldo de papas y Cilantro


Wir benötigen:

1 kg neue Kartoffeln (alternativ: Süßkartoffel), 1 Gemüsezwiebel, 2 schöne Fleischtomaten, 250 gr grünen Spargel, je eine halbe rote und grüne Paprika, 1 Knoblauchzehe, frischer Koriander, Salz, Olivenöl, echten Safran, Prise Nelkenpulver, etwas Bio-Hühnerbrühe, ggfs. Spritzer trockenen Sherry

Und so geht's:

1 Gemüse vorbereiten: Geschälte Kartoffeln würfeln, Paprika in Viertel schneiden, Tomaten häuten und entkernen, Knoblauch pressen, Spargelenden enfernen, Stangen in kleinere Abschnitte teilen.

2 Alles außer dem Spargel mit einem kleinen Glas besten Olivenöls, Safran, Salz, Korianderzweigen in einen Topf mit etwas Wasser bzw. leichter Brühe geben, sanft kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Kurz vorher die Spargelstücke einfügen und mitgaren. Spritzer Sherry zufügen, abschmecken mit Salz und Pfeffer (ggs. etwas Bio-Zitronenabrieb, Prise Nelke)

3 Topf vom Herd ziehen, rohe Eier zerschlagen und ein paar Minuten in der heißen Brühe stocken lassen.

Fein für zwischendurch, am Abend, als Entrée beim Ostermahl oder bei einem späten Osterbrunch. Dazu passt ein fruchtig-herber spanischer Verdejo und danach - 


Helados con Bienmesabe


Dieses Topping ist fix gerührt, allerdings auch ziemlich zuckerschwer. Ja, die Kanaren lieben es sweet. Sie können den Zucker auch mit Kokosblütenzucker oder anderem alternativen Zuckerersatz, den Sie gewohnt sind, ersetzen. 


Wir benötigen:

500 g geschälte, gemahlene Mandeln, 600 g (!) Zucker oder Kokosblütenzucker, 3 Eigelbe, 1/2 l Wasser, Zimt, grüne Bio-Zitronenraspeln oder klein gehacktes Zitronat, Spritzer Zitronenlikör

Und so geht's:

1 Zucker in heißem Wasser auflösen und klären. Mandeln, Zimt, Zitronenraspeln zufügen. Bei schwacher Temperatur Mix dickflüssig rühren, abkühlen lassen.

2 Eigelbe aufschlagen, unter ständigem Rühren zum Sirup zufügen. Aufkochen. Zitronenlikör zufügen.

3 Pistazien-, Vanille- oder Zitroneneis auf Tellern verteilen, Helados darüber träufeln, mit Zitronenabrieb und Pistazien dekorieren.

Genüssliches Ostertage!

PS Beides schmeckt natürlich auch noch nach Ostern!

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Fotonachweis:
Eier: Pixabay, Alles
Zitronen: Pixabay, Jens Rauschenberger

Tags:
Ostersuppe, Mandeln, Kanarische Inseln, Safran, Eier, Ostereier, Osterbrunch, Ostermahl, Zitronen, Brühe, Osterbrühe




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Mittwoch, 10. April 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Nicht "wie" transformieren, sonder...

1a-Grenadaa Mittwochsthema: Nicht "wie" transformieren, sonder...: New Work  - New Life - New World Wie werden wir 2035 leben, lieben und arbeiten? Die spannende Frage der Zeit - auch wenn wir di...

Mittwochsthema: Nicht "wie" transformieren, sondern "warum"?

New Work  - New Life - New World

Wie werden wir 2035 leben, lieben und arbeiten?


Die spannende Frage der Zeit - auch wenn wir diese gerne noch ausblenden - Zukunft war allerdings noch nie so nah wie heute. Das hat nicht nur mit der digitalen Transformation in der Abeitswelt zu tun. Achten wir auf die Zeichen der Zeit, erleben wir täglich kleine und größere Neuerungen, die News überschlagen sich, gleichzeitig bleibt viel beim Alten, weil wir der Fülle nicht Herr werden und vieles einfach nicht durchblicken können. Immer neue Schlagwörter stürzen auf uns ein - wir verstehen vor allem eines: Nichts wird mehr so bleiben wie wir es bisher kannten. Agilität ist gefragt! Anpassungsfähigkeit! Neuausrichtung! Aber worauf? Menschen brauchen Sinn in dem was sie tun, sie ändern sich nicht gerne, alles lief doch ganz gut, oder? 



Noch nie ging Fortschritt so rasant vor sich


Ein derartiger Paradigmenwechsel, wie ihn die digitale Revolution mit sich bringt, gab es in dieser Dimension noch nie. Im Rückblick muten uns die Einführung von Dampfmaschine, Elektrifizierung, Automobil und Telefon eher rührend an im Vergleich mit der Vorstellung, bereits jetzt einen Urlaub auf dem Mars buchen zu können. Und wir schwanken zwischen Faszination und Gruseln: Auf dem neuen Planeten "Digitalis" gibt es eine Menge schwarze Löcher! 

Deutsche Unternehmen nehmen immer mehr Geld für Transformation in die Hand, vergessen wird aber nicht selten, dass es um viel mehr geht als um technische Mobilmachung und IT-Aufrüstung. Eine neue Haltung (digitales Mindset) und visionäre Positionierung im Zeichen des digitalen Wandels tut not - die Transformation findet nicht nur in Bits & Bytes statt, sondern in den Köpfen. Unternehmen, die den digitalen Wandel ernst nehmen, müssen ihn ganzheitlich verstehen - Er erfasst den gesamten Körper: Geschäftsmodell, Führungsprinzipien und Leadership, Management, Organisation, HR und Rekruiting, Kommunikation, Service und Support, Außenwirkung und Performance, gesellschaftliches Engagement - kurz die gesamte Unternehmenskultur.

Noch nie war es so wichtig zu fragen: What for?


Veränderung fällt uns dann schwer, wenn wir nicht wissen, wohin diese führt, was uns auf dem Weg so begegnet. Wenn wir nicht imaginieren können oder schwarz-auf-weiß begründet sehen, welchen Nutzen wir davon haben, welche Risiken wir eingehen. Das macht frösteln und ruft eine diffuse Angst hervor vor etwas was sich nicht greifen lässt. - Auf kalkulierte Risiken können wir uns einlassen. Auf unbekannte eher nicht. Auch ein imaginärer Nutzen ist ebenso schwer be-greifbar, wenn Mut und Begeisterung fehlen.

Unternehmen müssen verstehen, aus welchen Beweggründen sie den Wandel durchführen, damit sie sich selbst und ihre Teams dafür begeistern können. Ohne digitale Vision und wie diese zu konsequenter Weiterentwicklung führt wird es nicht funktionieren. Die Frage ist: Welche Argumente liefert diese Vision und was bedeutet dies für die Zukunft? Innovationsprofis und Transformationsberater, die die Vorbehalte Ihrer Klientel verstehen und ernst nehmen, legen den Fokus tunlichst nicht darauf, wie Unternehmen im Lauf der digitalen Transformation sich wandeln können, sondern warum und weshalb und zu welchem Zweck und Nutzen. 

Gleichzeitig muss die Angst genommen werden, dass alles, was neu ist, auch besser und nachhaltiger sei, und nicht alles, was alt ist, verschwinden muss. Es geht nicht um Kahlschlag - sondern um einen langfristigen, organischen Prozess mit zugegeben rasanter Dynamik. 

Für mehr Klarheit und Transparenz sorgen Fragen wie:

  1. Wo stehen wir jetzt?
  2. Was wollen wir in 3,5 Jahren sein?
  3. Wie agil und transformiert können und wollen wir sein? 
  4. Was macht überhaupt Sinn für uns?
  5. Was soll anders werden, was kann gut so bleiben?
  6. Welchen Nutzen werden wir haben und wie macht sich dieser bemerkbar?
  7. Wie können wir Transformation kontrollierbar, regelmäßig auswertbar und hinterfragbar - ja, auch änderbar - machen?
  8. Wo haben wir selbst noch die Zügel in der Hand, wo nicht?
  9. Welche Bereiche unseres Unternehmens sind betroffen?
  10. Wie können wir hier steuern oder Stopp sagen?

Zu keiner Zeit war die Meinung von außen für Unternehmen so nützlich


Selbstanalyse und Positionsbestimmung ist zu allen Zeiten für Unternehmen und Unternehmer ein regelmäßige Pflichtaufgabe. Dass sie auch zur Kür werden kann, ahnen viele gar nicht - ja, es macht Spaß, sich einmal von außen anzuschauen und zu analysieren. Vor allem dann, wenn man Blicke von außen hinzuzieht - 4 Augen sehen mehr als 2, 8 mehr als 4 ... Moderne Unternehmen fragen heute mehr als jemals ihre Stakeholder in den Prozess der Selbstfindung mit ein. Innovation gedeiht besser unter pluralistischen, diversen und agilen Zusammenhängen. Den Binnenblick mit dem Außenblick paaren - Kunden, Zulieferer, Stakeholder fragen, wie sie das Unternehmen wahrnehmen - was müsste anders sein, was könnte erneuert werden? Agile Unternehmen beziehen ihre Beziehungsgruppen in die Meinungsbildung ein.



Noch nie war es so spannend, sich das Leben in 10, 15, 20 Jahren vorzustellen.






Leben im volldigitalisierten Raum, unterstützt von Künstlicher Intelligenz:


Unser Kühlschrank wird von außen nach den bisherigen Konsumgewohnheiten neu bestückt, wobei er selbst entscheidet, ob er ein Produkt auswechselt oder die Ernährung in eine neue Richtung verlaufen lässt. Ein Roboter räumt die Lebensmittel für uns ein, die ein selbstfahrender Lieferwagen gebracht hat. Essen müssen wir allerdings noch selbst! Doch könnte es passieren, dass wir hier auch nicht mehr autonom sind. Angenommen Sie stehen nachts mit Heißhunger auf Leberwurst (ob es die noch gibt??) in der Küche, die Hand an der durchsichtigen Kühlschranktür, die Leckereien greifbar vor Ihnen, doch eine innere Stimme fragt aus dem Eis: "Passwort bitte!" Schlaftrunken wie Sie sind, haben Sie es nicht parat oder ihr müder Kopf verwechselt es.  Kühlschrank sagt: "No!" Im übrigen hat er längst Ihren Kalorienkonsum des vergangenen Tages gecheckt und für zu hoch befunden - Was für eine traumatische Vorstellung:-))

Was viel zu wenig thematisiert wird:


Wie werden wir - nach erfolgter digitaler Transformation - mit unserer Mitwelt umgehen? Kontakte pflegen, soziales Miteinander haben? Wie werden wir uns beziehen? Wie miteinander kommunizieren? Haben wir noch Sex? Oder lässt sich das auch irgendwie anders lösen?:-)

Fragen, die uns hautnah betreffen, beleuchten wir in der nächsten Folge - Bleiben Sie dran!


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Tags: Digitale Transformation, Agilität, New Work, Künstliche Intelligenz 



Bildnachweise:
Giraffen, Pixabay Sponchia
Kühlschrank: Pixabay, Pexels


Wort. Strategie. Text. Story. Buch. Kommunikation.

MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

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