Sonntag, 17. Februar 2019

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1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Die Sonntagssuppe: Bodenständiges aus Madame Georg...: Heute ist Sonntag - heute löffeln wir Suppe! Von George Sand Suppenrezepten haben wir schon mehrmals an dieser Stelle den Deckel gelüf...

Die Sonntagssuppe: Bodenständiges aus Madame George Sands Küche

Heute ist Sonntag - heute löffeln wir Suppe!


Von George Sand Suppenrezepten haben wir schon mehrmals an dieser Stelle den Deckel gelüftet. Auch wenn sie in der Reinform ein wenig antiquiert wirken mögen, sind sie leicht modernisiert allesamt einen Versuch wert. Gemüseeintöpfe setzte sie ihren zahlreichen und meist illustren Gästen öfters vor und die noble Einfachheit der Rezepte wird wohl nur noch von den Aromen, die aus ihrem Kräutergarten in die Gerichte eindrangen, übertroffen. Heute geht's um Kohl, mon petit chou-chou.

Et voilà, mon petit chou-chou!


Chou en Garbure (Kohleintopf)


Wir benötigen:

1 schönen Kohlkopf (Wirsing, Weißkohl, Spitzkohl), ordentlich viel von einem gut gereiften Gruyère-Käse in dünnen Scheiben und ebenso filigrane Brotscheiben (französisches Landbrot), hauchdünne Scheiben vom luftgetrockneten (Bayonner) Rohschinken, frischen Thymian oder Oregano, 1 Knoblauchzehe, viele.gute Bouillon, Salz, Pfeffer, gesalzene Butter.

Und so geht's:

1 Kohlkopf in sprudelndem Salzwasser blanchieren, abseihen und die äußeren groben Blätter entfernen. 

2 Eine feuerfeste Kasserolle mit Olivenöl und Knoblauchzehe parfümieren. Dann Lagen schichten in der Reihenfolge: Kohlblätter, Rohschinken, Gruyère, Brotscheiben, Butterflocken und frische Kräuter. Als letztes Topping: Gruyère, der sich in der Hitze des Backofens hübsch gratinieren soll. Salzen, pfeffern.

3 Auch wenn Mme Sand empfiehlt die Bouillon aus Kalbsfüßen, Kalbsknochen und Wurzelgemüsen herzustellen, können wir getrost auch zu einem guten Fond aus dem Glas greifen und die herzhafte "Schichttorte" darin baden.

4 Mme Sand lässt den Eintopf eine Stunde (heute reicht wohl eine halbe) im Backofen köcheln und am Ende herzhaft überbacken. Sie empfiehlt, von der Kalbsbrühe (die man ggfs. mit einem kleinen Schuss Sherry würzen kann) zurückzubehalten und begleitend zum Eintopf aus einer kleinen Tasse zu löffeln.

Dass dieser ländlich-sittliche Kohltopf hübsch sättigt, muss wohl kaum extra erwähnt werden. Verabschieden wir uns damit vom Winter und freuen uns auf Mairübchen, ackerfrischen Babyspinat, kecke Kräuter und grüne Spargelspitzen. A la bonne heure!


Ausblick:

Denn schon sind die ersten kleinen weißen Rübchen auf dem Markt. Demnächst wandern sie hier in den Eintopf aus weißem Rübenpüree in Entenbrühe (mit Pilzen und Kerbel). Bon appétit!



Bildnachweise: alle Stocksnap.io
Tags: Kohl, Kohleintopf, George Sand, Kalbsfond, Kalbsfüße, Gruyère



Wort. Strategie. Text. Story. Buch. Kommunikation.

MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

Schwerpunkte: 
Strategie- & PR-Beratung, Redaktion & Texttuning, Premiumtext. Lektorat & Buchcoaching (Sachbuch & Corporate Book, Unternehmensroman für Beratungsprofis und Unternehmen). 


Eigene Autorenprojekte (narrativ/szenisch). Skills: Interdisziplinäres Denken und Konzipieren, ganzheitlicher Blick, umfassende Betreuung. Digitale Handhabung - analoge Beziehungsgestaltung.

Schwerpunktthemen: Alles was Sinn macht, nachhaltig Relevanz entwickelt und alle Sinne anspricht. New Work, digitale Transformation, Innovation & moderne Business, Personality, Food & Kulinarik, gesellschaftspolitische Themen.

Mittwoch, 13. Februar 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochsthema: Das unbekannte Profil oder Wie Unt...

1a-Grenadas - Neue Ideen ans Unternehmenssteuer lassen: Das unbekannte Profil oder Wie Unt...: Wie war das gleich? Positionierung? Haben wir eigentlich ein Unternehmensprofil und wenn ja, wie kommt das an...

Mittwochsthema: Das unbekannte Profil oder Wie Unternehmen sich selbst besser kennenlernen



Wie war das gleich? Positionierung?



Haben wir eigentlich ein Unternehmensprofil und wenn ja, wie kommt das an?

Fremdimage und Eigenbild sind nicht selten zwei Seiten einer Medaille




Haltung einnehmen, Position beziehen, Profil zeigen, das ist nicht nur in der Politik gefragt. Auch in der Unternehmenspolitik führen pointierte Klarheit und Prägnanz zu Sichtbarkeit nach innen und außen. Im Meer der Gleichen sich abzuheben bedeutet Vorsprung. Führung ist hier gefordert, aber auch der Mut, sich zu hinterfragen und das Bestehende auf den Prüfstand zu stellen. Chefsache, aber nicht nur. Interdisziplinäre Teams können besser nach den Goldkörnern schürfen, die im Unternehmen schlummern, als wenn es ein Einzelner „verordnet“. Als Unternehmer navigieren Sie sich in eine aussichtslose Position, wenn Sie nicht kontinuierlich innovieren.

Dabei ist Innovation ganzheitlich zu verstehen und bezieht sich keineswegs nur auf neue Produkte oder Dienstleistungen. Das gesamte „Mindset“ (Unternehmenskultur, Service, Auftreten nach innen und außen, Übernahme von Verantwortlichkeiten in der Gesellschaft u.a.) sollte gerade in Zeiten der rasanten Veränderungen von einem innovativen Denken geprägt und gestützt sein. Das bedeutet Aufgeschlossenheit, Partizipation, Neugier, Offenheit für denkende Köpfe, Freiräume. Innovation ist im Marketingsprech ein Buzzword, im eigentlichen Sinne der Stoff, aus dem die Zukunft besteht. Doch dies ist bereits ein ganz eigenständiges Thema! 

Kurz und gut: Regelmäßige Innenschau – optimalerweise begleitet und gesteuert von externen Beratungsprofis – ist keine verlorene Zeit, sondern gewonnene Unternehmensenergie.


Positionierung - welche Farbe hat Ihr Unternehmen?




Strategieberatung ist lohnendes Investment: Von der Analyse zur Strategie zum Mission Statement

Versetzen Sie sich doch einmal in die Sicht eines Außenstehenden und versuchen Sie, Ihr Unternehmen, sein Auftreten, seine Essentials möglichst unvoreingenommen aus der Distanz zu betrachten. Dabei treten unweigerlich Fragen auf wie


  • Wie wirken wir nach außen? 
  • Warum machen wir das, was wir tun? 
  • Folgen wir einem übergeordneten Antrieb? 
  • Welche Kernaussagen, Leitlinien, Visionen geben uns den Weg vor? 
  • Und welches überzeugende, glaubwürdige und authentische Mission Statement können wir unseren gesamten Unternehmensdarstellungen zugrunde legen? 

Zweifellos keine einfache Sache, aber mit professioneller Unterstützung gelingt es erfrischend, stärkend und motivierend.

Strategische Positionierungsberatung: Gibt es noch den USP als Wegmarker?


Das Alleinstellungsmerkmal bzw. die Merkmale sind so etwas wie die Heilige Kuh des Marketing - oder etwa gewesen? In einer sich rasant verändernden Gesellschaft und Wirtschaft wird es immer schwieriger ultimative Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten. Zu Fokussierung wird gerne geraten - aber verliert man dann nicht den Blick für die Dinge, die am Rande sind? Auf winzige Sterne an einem nächtlichen Himmel mit zugekniffenen Augen zu starren bringt weniger, als den ganzheitlichen Blick auf das gesamte Firmament zu richten. 

Mit Blick auf Innovation, Veränderung und Entwicklung sind die bisherigen analytisch-strategischen Fragestellungen, die zu einer neuen Positionierung führen, keineswegs obsolet geworden:

  • Wie ist unsere aktuelle Position auf dem Markt? 
  • Wie unterscheiden wir uns von unseren wichtigsten Mitbewerbern? 
  • Welche Mitbewerber machen uns das Leben besonders schwer? 
  • Welche ausgeprägten Kerneigenschaften haben nur wir und sonst niemand zu bieten? Was können die anderen ggfs. besser? Und warum? 
  • Wie können wir unsere Inhalte (Vision/Mission) besser an die Stakeholder transportieren? 
  • Wie empfinden wir uns selbst – traditionsbewusst, progressiv, innovativ, eventorientiert, risikofreudig, proaktiv oder auf Sicherheit bedacht? 
  • Sprechen wir die gleiche Sprache mit unseren Interessenten? Gehen wir auf Augenhöhe miteinander um?
  • Welche Farbe hat unser Unternehmen? (gemeint ist die emotionale Färbung)
  • Spiegelt sie sich in unserem Wording wider? In den Unternehmensstorys?
  • Was haben wir mit unseren Interessenten gemeinsam?
  • Wie würden wir gerne gesehen werden und wie können wir diesen Anspruch erfüllen?

CHANGE? Ja, mit Augenmaß: Das hat Ihr Unternehmen davon! 

Eine so gewonnene neue Binnensicht, die Sie vor der Gestaltung aller Ihrer Kommunikationsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen wiederholen sollten, hat weitreichende Konsequenzen auf das gesamte Geschäftsmodell und die Unternehmenskultur, neudeutsch: Ihr Mindset. Auf Ihre Produkte und Services, Angebote, Dienstleistungen, Versprechen und Lösungen. Sie erleben eine neue Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderung und werden sich bewusst, dass Sie dabei das Bisherige, das sich weiterhin bewährt, nicht aufgeben müssen. Sie lassen zu, dass Dinge in Fluss geraten und spüren das Revival im gesamten Unternehmenskörper.

Lassen Sie neue Ideen ans Steuer








Idealerweise resultieren daraus weitergehende Reflexionen:

„Wie können wir unseren Interessenten und Kunden am besten dienen ohne uns und unsere Ideale aufzugeben? Warum machen wir eigentlich das, was wir machen und erfüllt es uns mit Zufriedenheit? Oder lässt sich hier noch etwas an der Glücksschraube drehen?“


Positionierung und Unternehmensprofil first!

Warum ich das rate?


Ich weiß, was ein Positionierungsprofi mitbringt und möchte Sie sehr ermutigen, das kalkulierbare Wagnis der unternehmerischen Selbsterkenntnis einzugehen. Je klarer Sie ein Eigenbild und eine Vorstellung eines Fremdbildes haben, desto wirksamer, attraktiver, schlagkräftiger wird die Botschaft Ihres Unternehmensauftritts wahrgenommen werden. Man spricht immer gerne von Authentizität - oft passt es nicht - hier schon!

Die Folgen werden Sie vielleicht nicht sofort spüren. Einmal formuliert macht eine neue Positionierung noch keinen Frühling. Sie will schriftlich niedergelegt werden, ihren Niederschlag in allen Unternehmensäußerungen finden und innerhalb des Unternehmens auch gelebt werden. Führungskräfte sind als Vordenker und Vorreiter einer Unternehmenskultur gefragt. So wirken sie auf Motivation und Engagement der Mitarbeiter und auf die gesamte Performance des Unternehmens ein, mittel- bis langfristig auf Geschäftsmodell, Geschäftsergebnisse, Wachstum. Das ist es, was man von Führung (auch zu Recht) erwartet, so legitimieren sich Führungskräfte.


Wording, Strategiepapier und Mission Statement? - Gar nicht so schwer!


Ist die Entscheidung für Zukunft erst einmal getroffen, kommt ein innerer Prozess in Gang, der sich nach außen konkretisiert: Sie können ihn mit einem internen interdisziplinären Team aus verschiedenen Abteilungen durchführen, in einem von einem externen Unternehmensberater/Trainer geführten Workshop oder direkt in Einzel- oder Teamberatung durch einen externen Positionierungsprofi, der die gewonnenen Erkenntnisse im Anschluss in konkrete Maßnahmen umsetzen kann. 

Aufbauend auf einem Strategiepapier und/oder Mission Statement, in denen das Konzentrat der Workshop-Ergebnissen formuliert ist, erhalten die bereits vorhandenen verbalen Tools der Unternehmensführung, -organisation und -kommunikation ein neues Outfit (Wording, Slogans, Textvorlagen, PR-Texte, Mailings, Publikation, Korrespondenz, Kundenansprache, selbst Bedienungsanweisungen und Bestellformulare sind davon betroffen u.a.) - ideal ist ein "Rundumschlag", der alle Unternehmensäußerungen nach innen und außen erfasst. Er gibt Ihrer Performance Identität und Kontinuität und ihren Usern eine Plattform für Spiegelung und Identifikation.

Vorsicht, hier kommt Eigenwerbung - 
MissWord! unterstützt Sie professionell der Vorbereitung und beim "Schlachtplan", bei Durchführung, Strategiedefinition und Nacharbeit. - Das Timing macht's - Sie sollten sich nicht zu früh und nicht zu spät dafür entschließen. Um den richtigen Zeitpunkt zu treffen, empfehle ich ein Telefonat (0172.3244591), in dem wir gemeinsam ausloten, ob und wann für Sie der Punkt gekommen ist, "ins Wasser zu springen!" 

Die erste Stunde geht auf mich! 



Bildnachweise:
Alle Stocksnap.io
von oben nach unten:
Svridas
Steve Johnson
Platzen

Tags: Fremdbild, Positionierung, Positionierungsberatung, Unternehmensprofil, Innovation, Mission Statement, Mission Statement, Strategiepapier, Profilierung, Eigenimage, MissWord!




MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Wort. Strategie. 

Text.Story.Buch. 

Kommunikation.

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

Schwerpunkte: 
Strategie- & PR-Beratung, Redaktion & Texttuning, Premiumtext. Lektorat & Buchcoaching (Sachbuch & Corporate Book, Unternehmensroman für Beratungsprofis und Unternehmen). Eigene Autorenprojekte (narrativ/szenisch). Skills: Interdisziplinäres Denken und Konzipieren, ganzheitlicher Blick, umfassende Betreuung. Digitale Handhabung - analoge Beziehungsgestaltung.

Charakteristika: Können, Leidenschaft, Empathie und Chuzpe und 24-jährige Selbstständigkeit.

Schwerpunktthemen: Alles was Sinn macht, nachhaltig Relevanz entwickelt und alle Sinne anspricht. New Work, digitale Transformation, Innovation & moderne Business, Personality, Food & Kulinarik, gesellschaftspolitische Themen.

Mittwoch, 9. Januar 2019

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochssthema: So flutscht es zwischen Unternehm...

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Mittwochssthema: So flutscht es zwischen Unternehm...: Willkommen im Jahr des StoryMarketing: Unternehmenskommunikation mit Schmackes und Leichtigkeit. Storys make the world go round! ...

Mittwochssthema: So flutscht es zwischen Unternehmen und Kreativen. Folge 13: Revival of simplicity!


Willkommen im Jahr des StoryMarketing:

Unternehmenskommunikation mit Schmackes und Leichtigkeit. Sich das Arbeitsleben leichter machen lassen!


Pippis Villa Kunterbunt


Stories make the world go round!


Warum fasziniert uns Pippi Langstrumpf?

Alte Muster in uns, früh eingeübte Verhaltensweisen können zäh sein. Vielleicht wurden wir als Kind zu Höchstleistungen angetrieben, damit wir akzeptiert wurden von unseren Beziehungspersonen. Und diese - wichtig - sind für uns in diesem frühen Alter lebensnotwendig. Kinder können ohne sie nicht existieren. Gut, im Roman kommt das schon mal vor - s. Pippi Langstrumpf. Aber die ist ja mit Bärenkräften ausgestattet. Sie verfügt über ein Arsenal an emotionaler Unterstützung: eine schlaue Meerkatze, ein Pferd namens Herr Nilsson, eine Villa, die sich von selbst erhält und Goldstücke aus dem Nachlass ihres Vaters Kapitän Langstrumpf .. und sie findet Freunde, die Stabilität und Sicherheit vermitteln. 

Nun könnte man sich fragen: Würden heutige Kinder mit dieser Apanage überhaupt etwas anfangen können? Würden sie nicht Gameboy, Smartphone, Computer und Co vermissen? 

Der ständige Antrieb zu Höchstleistungen macht unzufrieden und angstbesetzt, das Leben wird schließlich nicht mehr als das eigene empfunden. Ängste, aus dem Beziehungsnetz zu fallen, werden früh gelegt, frühe und in einem noch unbewussten Alter gemachte Erfahrungen speichert der Körper gnadenlos ab. Sie wirken tief in erwachsene Beziehungen hinein, wenn.. ja wenn man sie nicht aufspürt und ihre Interdependenzen erkennt. Sonst leben wir ein Leben, das von frühen Beziehungsobjekten vorgelebt ist und von zählebigen Mustern gestört wird, denn dies bedeutet scheinbare Existenzsicherung (in einem kindlichen Sinne). Als Erwachsene hätten wir dieses Muster nicht mehr nötig. Aber das Kind in uns besteht darauf, weil es die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass so alles gut werden wird. Die kindgemäße Paradies-Vorstellung allerdings bremst uns im Erwachsenenleben aus.


New Work - Modern Living: Warum mache ich was ich mache? 

Ich möchte diese Welt verständlicher und einfacher machen!


Klar, ich bin Strategin, Texterin und Autorin, Lektorin, Redakteurin, Buchcoach. StoryMarketing ist mein Ding. Das steht zumindest auf der Visitenkarte. Und dann sollte es ja stimmen, oder? Ich arbeite für Unternehmen/Organisationen/Freiberufler und im eigenen Auftrag (Fiction). Aber in erster Linie will ich Menschen und Organisationen in meiner Funktion als Kreativdienstleisterin entlasten - ihnen das Leben einfacher machen.


Ich weiß, welche Verantwortung Einzelunternehmer zu stemmen, welche Last Mittelständler zu tragen haben, welche besondere Verflechtungen gerade Familienunternehmen plagen, welche schlaflosen Nächte Ressortleiter erdulden, wie einsam es für Top-Manager an der Spitze sein kann. Aus diesem Ahnen und Spüren entstehen Empathie und der Wunsch, ein Stückweit dazu beizutragen, dass unsere Gesellschaft von entspannten und angstfreien Menschen geprägt wird. Menschen in Unternehmen mit meinen Talenten einen entlastenden Puffer zu verschaffen, in dem sie sich entfalten können. 



Unterstützung und Hilfe annehmen müssen jedoch gelernt sein. Es geht um nichts weniger als

  • ein gegenseitiges Geben und Nehmen
  • einen gemeinsamen Prozess organischen Wachstums
  • eine spürbare Bereicherung und Entlastung im Unternehmensalltag


Man könnte es auch ein Bewusstsein aus Sicherheit, Stabilität und Kontinuität nennen - und das stellt sich auf beiden Seiten (Unternehmer - Berater) ein. 

Doch warum funktioniert das zwischen Menschen in Geschäftsbeziehungen primär auf der ökonomischen, marktwirtschaftlichen Gleichung "Budget gegen Input" und nicht "Geben und Nehmen" (wenn sich die Richtigen zusammengefunden haben)?



Back to Business:

Als Kreative, Textwerkerin und Beraterin kann ich Unternehmern und Verantwortlichen nicht alles abnehmen, was stört und nervt. Doch dort wo kommuniziert werden, eine Marke entstehen, wo das vielfältige Beziehungsnetz geknüpft und Strategie und Emotion die Unternehmenssprache prägen soll, wo das Unternehmen ganz bei sich ist und ganz nach außen getragen werden soll - da bin ich mit allen Kräften dabei, sofern man dies wünscht und mich lässt. 

Ich komme mit der Neugier und dem Forscherdrang eines Kindes in Ihr Unternehmen (persönlich, online, virtuell), das sich Ihre (Unternehmens-)Welt von innen ansehen möchte/muss, um das Wesentliche aufzuspüren. Um die Ergebnisse konzeptionell und sympathisch zu übersetzen in eine Sprache und ein Format, das für Sie einnimmt und das Sie nach innen und außen trägt. 

Change = Chance

Gilt in der New Work noch "Ich will so bleiben wie ich bin"? 


Eher nein! Gerade die digitale Change-Welt - heißt es - zwingt uns Flexibilität und Lernen ab. In der Steinzeit war dies schon so. Sie endete ja nicht, weil "die Steine ausgingen", sondern weil die Menschen zu anderen Materialien und Energien fanden, die ihr Leben leichter machten. Auch die Elektrizität hat viele in Angst und Schrecken versetzt, von der Dampflok gar nicht zu reden. Rasch hat man aber darauf nicht mehr verzichten wollen. 

Muss ich alles mitmachen? - Ach nöö. Aber das was mir das Leben einfacher und leichter macht, nehme ich doch gerne an. Oder? Lassen Sie sich bei Aufgaben, die nicht in Ihre Kernkompetenzen fallen - wie Texten, Publizieren, Konzipieren und Gestalten, strategisch Kommunizieren - von einer externen Redakteurin unter die Arme greifen. Sie haben sie verdient: exzellente Beratung, pointierte Strategie, Empathie, Story und Emotion, eine Sprache, die Ihnen auf den Leib geschneidert ist und  ein Auftreten, das Ihnen entspricht und Interessenten für Sie einnimmt. Sympathie ist der Schlüssel (dann erst MehrWert und Nutzen).


New Working: Storytelling lässt sich lernen

"Revival of Simplicity" buchen und 2019 auf Reset drücken


Sie können natürlich weiterhin Ihre Unternehmenstexte selbst verfassen, klar. Man könnte sagen, Sie wissen es ja selbst am besten, was Ihr Unternehmen im Innersten zusammenhält. Aber das ist in der Regel nicht das, was ein Interessent (der auf der Suche nach Bedarfsbefriedigung ist) lesen will. Er will fühlen, dass er am richtigen Platz ist, und das läuft nur über das Bauchhirn. Eines der Überlebensprinzipien der Evolution. Erreichen Sie dies nicht, springt es nicht an, war alles "für die Katz!" Nur Information und Fakten, die Emotionen hervorrufen und mit ihnen verbunden werden, bleiben im Langzeitgedächtnis als MehrWert und können dort ihre Wirkung entfalten. Ein Profi-Texter mit narrativen Talenten weiß worauf es ankommt (Story, narrative Strukturen, emotionale Bedürfnislösungsvorschläge, kongeniale Einfühlung, strategische Steuerung, ohne zu manipulieren sind "mehr wert"!) 


Vielleicht ist das was für Sie?


Für 2019 gibt es bei MissWord! ein "Mach-dir-das-Arbeitsleben-leichter"-Paket für Freiberufler und Unternehmen "Revival of Simplicity!", das die Basics für eine adäquate Unternehmenskommunikation mit stimmigen Wortbeiträgen enthält. Individuell. Einfach umsetzbar, auf den Punkt gebracht, nachhaltig wirksam. Und dies weit über die Arbeitswelt hinaus. Modern Working = Modern living.

Fragen Sie nach einem persönlichen Angebot, jeder Unternehmer verdient eine spezifische Strategie und individuelle Begleitung. In einem ersten Informationsgespräch (45 Minuten gehen auf mich) loten wir dies gemeinsam aus. Wenn nötig, auch länger:-)


Machen Sie 2019 zu Ihrem Jahr - Was immer Sie sich vorstellen und wünschen möge gelingen.


Teilen macht Freu(n)de! 




Tags: Storytelling, StoryMarketing, Storys, Kreativdienstleisterin, Redakteurin, Modern Working, New Work, Modern Living, digitale Transformation, Change

Bildquellen:

Pixabay: Efraimstochter; Wikilmages; jplenio; comfreak,




MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Wort. Strategie. 

Text.Story.Buch. 

Kommunikation.

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

Schwerpunkte: 
Strategie- & PR-Beratung, Redaktion & Texttuning, Premiumtext (Web, Magazin, PR), Publikation, Buchcoaching (Sachbuch & Corporate Book, Unternehmensroman für Beratungsprofis und Unternehmen). Eigene Autorenprojekte (narrativ/szenisch). Skills: Interdisziplinäres Denken und Konzipieren, ganzheitlicher Blick, umfassende Betreuung. Digitale Handhabung - analoge Beziehungsgestaltung.

Charakteristika: Können, Leidenschaft, Empathie und Chuzpe und 24-jährige Selbstständigkeit.

Schwerpunktthemen: Alles was Sinn macht, nachhaltig Relevanz entwickelt und alle Sinne anspricht. Food & Kulinarik, gesellschaftspolitische Themen und modernes Business, digitale Revolution & New Work, Life Balance, Personality

Freitag, 28. Dezember 2018

1a-Grenadas - Blog für Kommunikation, Kulinarik, Kurzgeschichte: Aufgespießt: Ein Blick zurück und einer nach vorn

1a-Grenadas - Aufgespießt: Ein Blick zurück und einer nach vorn: Auf der Schwelle zum neuen Jahr sind wir fast wie neugeboren! Nein, nein, es ge...

Aufgespießt: Ein Blick zurück und einer nach vorn


Ein Blick zurück und einer nach vorne

Auf der Schwelle zum neuen Jahr sind wir fast wie neugeboren!


Nein, nein, es geht nicht um gute Vorsätze. Die kommen aus dem Kopf und der ist kein guter Ratgeber, wenn es um Verhaltensänderungen geht. Unser Organismus weiß besser, was Sache ist. Wir sind nur leider allzu oft taub für die Signale des Körpers. Ein Jahreswechsel ist eine Zäsur, ob man will oder nicht.

Lichterketten in der Weihnachtszeit

Wir verabschieden etwas, was nie wiederkommen wird. Und schauen bange oder freudig auf das was wir noch nicht kennen. Ein mulmiges Gefühl, das sich in einem Champagnerglas ertränken lässt? Gerade noch waren wir in glückseliger Selbstverleugnung mit dem Christkind oder Weihnachtsmann, je nachdem, verbandelt, noch sind die letzten Stollenkrümel nicht beseitigt, nadelt die Tanne nicht, ist das Geschenkpapier nicht entsorgt – und schon sollen wir fix umswitchen und mit Lärm und Getöse ein Jahr begrüßen, von dem wir nicht wissen, ob es gut Freund oder Feind, gutwillig-harmlos oder tückisch-hinterhältig, überwältigend in voller Schönheit oder deprimierend grau-in-grau sein wird? Vermutlich von allem ein bisschen. 

Alles auf Anfang - Geht das? 



Lärmiges Treiben an Silvester war bisher nicht so mein Ding. Warum begrüßen wir eigentlich ein neues Jahr, als hätten wir einen neuen Planeten entdeckt? Ist es Voodoo – damit wir die bösen Geister bannen, die uns das nächste Jahr vielleicht vermasseln könnten? Sich zerstreuen, um nicht darüber nachzudenken, was wir eigentlich wirklich von ihm erwarten? In Enthusiasmus ausbrechen, gerade weil wir in Zeiten leben, in denen uns Veränderungen verunsichern? Gut, das ist nicht neu. Neu ist aber das Tempo, mit dem sie über uns hereinbrechen. Disruptiv könnte man neu-deutsch sagen.

Dabei ist der Dezember doch eine wunderbare Zeit sich zu sammeln. So schön dunkel, verhangen, in sich gekehrt (war er zumindest bisher, der Klimawandel macht ihn aber immer mehr zu einem frühen Frühjahr oder späten Herbst) 

Zeit In sich zu schauen. Was war? Was soll werden?



(1) Woran erinnere ich mich ganz besonders gerne? Und warum? Was hat geglänzt, worauf war ich stolz, wofür dankbar? Und wer oder was hat das verursacht? Ist es wiederholbar oder verliert es dadurch seine Einzigartigkeit? Was  war mein Anteil daran?

(2) Was ist nicht gut gelaufen für mich und meine Lieben und woran könnte das gelegen haben? Zufall, Schicksal, Ungeschick, Häme, fehlende Umsicht, zu hoher Anspruch?
 
(3) Wo lagen meine Schwerpunkte und wie könnte dieses vergangene Jahr aussehen, wenn ich es malen sollte? Oder klingen, wenn ich komponieren könnte? Schmecken, wenn ich es backen könnte?
 
(4) Was liegt mir im anbrechenden Jahr besonders am Herzen? Könnte ich einen Zeitsprung machen in den Dezember 2019, woran würde ich mich als Erstes erinnern? Woran am liebsten? Was würde ich am liebsten sofort vergessen wollen?
 
(5) Wen habe ich gekränkt in diesem 2018 und wer hat mich verletzt? Wer hat mir Gutes getan und wem habe ich Freude gemacht? War ich in Beziehung zu mir selbst? Und habe ich auch einmal einen ganz Fremden angesehen und gedacht: Wie mag es ihm gehen?
 
(6) Was will ich keinesfalls mehr tun und wie gehe ich das an? Verhaltensänderungen haben Ursachen, die oft im Nebel der ganz frühen Jahre liegen. Wie kann ich diese aufdecken und verabschieden? Warum waren sie bisher wichtig und was haben sie ausgelöst? Was haben sie vielleicht auch verhindert?
 
(7) Und was genau soll sich im nächsten Jahr als emotionales Highlight ereignen? Etwas das mich durch den Rest des Jahres trägt, weil die Erinnerung daran nie verblasst? Wie kann ich das selbst fördern in dem ich was tue oder unterlasse?

    
An Silvester es so richtig krachen lassen




   
Das ist ganz schön viel Nachdenken selbst für einen langen Silvesterabend. Doch dann fällt mir ein: In digital transformierten Zeiten gibt es in gewissem Sinne keine Sicherheit mehr, man muss auf alles gefasst sein, flexibel und agil reagieren, austesten, ausprobieren, kleine Schritte wagen, die zu einer großen Strecke werden können. 

Also ist es wohl besser, die Ansprüche an das neue Jahr, die ja genau genommen Ansprüche an sich selbst sind, in wägbaren Portionen zu halten und immer darauf gefasst zu sein, dass der Weg eine Kurve macht. Und diese annehmen, ob es nun leicht fällt oder schwer.

Kein schlechter Grundsatz, sagte ich mir und beschloss, nun doch einmal ein paar Silvesterböller zu besorgen, um es krachen zu lassen.


Das wär ja wohl gelacht! Bange machen gilt nicht - Es loht sich auf ein neues Jahr gespannt zu sein und es herzlich willkommen zu heißen! Happy New Year to you all!


Bildnachweise: Pixabay;
Lichterkette: Couleur
Feuerwerk: Nataliaaggiato

Tags: Silvester, Jahresende, Feuerwerk, Lichterketten, Weihnachtszeit



MissWord! - Sigrid Jo Gruners Alter Ego

Wort. Strategie. 

Text.Story.Buch. 

Kommunikation.

Sigrid Jo Gruner unterstützt  als "MissWord! Manufaktur für das wirksame Wort" Unternehmen, Organisationen & Freiberufler, Berater & Coaches bei ihrer Marktpositionierung, mit strategischem Branding und individueller Unternehmenskommunikation. 

Schwerpunkte: 
Strategie- & PR-Beratung, Redaktion & Texttuning, Premiumtext (Web, Magazin, PR), Publikation, Buchcoaching und Ghostwriting (Sachbuch & Corporate Book für Beratungsprofis und Unternehmen). Eigene Autorenprojekte (narrativ/szenisch). Skills: Interdisziplinäres Denken und Konzipieren, ganzheitlicher Blick, umfassende Betreuung. Digitale Handhabung - analoge Beziehungsgestaltung.

Charakteristika: Leidenschaft, Empathie und Chuzpe und 26-jährige Selbstständigkeit.


Schwerpunktthemen: Alles was Sinn macht, nachhaltige Relevanz entwickelt und alle Sinne anspricht. Food & Kulinarik, gesellschaftspolitische Themen und modernes Business, digitale Transformation, Life Balance