Mittwoch, 1. Februar 2017

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Mittwochssuppe: Badische Lachsforellensuppe

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Mittwochssuppe: Badische Lachsforellensuppe: Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe! Noch ist keine Fastenzeit, aber nach den deftigen Genüssen, für die die eisigen Temperatu...

Mittwochssuppe: Badische Lachsforellensuppe

Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe!


Noch ist keine Fastenzeit, aber nach den deftigen Genüssen, für die die eisigen Temperaturen Appetit machten, bietet sich heute eine federleichte, cremig-feine Suppe an, die mit viel Protein und Geschmack punktet. Die Lachsforelle steht oft im Schatten der Regenbogenforelle oder des Wildlaches - zu Unrecht. Hat man das Glück, ein Exemplar aus badischen Bächen (eher selten) zu fischen, dann lohnt die Abwechslung allemal. In Verbindung mit Fenchel, Safran und Zitrone zudem eine höchst bekömmliche Angelegenheit.

Badische Lachsforellensuppe


Wir benötigen:

Entgrätete Lachsforellenfilets (600 bis 700 g), 400 ml Fischfond, 200 ml trockenen badischen Weißwein, 200 ml Gemüsesaft, 1 Knoblauchzehe, Lorbeerblätter, ein paar Safranfäden, frischen, feingeschnittenen Fenchel, 1 EL Fenchelsamen, 1-2 Kartoffeln, Butter, Bio-Zitronenabrieb und Limettensaft, 4-5 EL trockenen Sherry, 5-6 EL Crème double, 4 EL frisch geriebenen Parmesan, gehacktes Fenchelgrün. 

Und so geht's:

1 Zerdrückten Knoblauch mit Fenchelstücken und Kartoffelscheiben in Butter anschwitzen, mit Fischfond, Zitronenabrieb, Limettensaft, Gemüsesaft ablöschen, Lorbeer dazu geben und mit den Lachsforellenstücken aufkochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

2 Die Hälfte der Fischbrühe abgießen und mit dem Fisch im Mixer pürieren. Zurück in die restliche Brühe geben und leicht reduzieren. Sherry und Sahne einmontieren, mit Zitrone abschmecken. Wem die Konsistenz zu dünn ist, der legiert mit Eigelb.

3 Geröstete Fenchelsamen, Fenchelgrün und frisch geriebenen Parmesan über die Suppe streuen und heiß servieren.

Variante aus der Millstädter Region: Edle Fischbrühe mit Lachsforelleneinlage


Eine leckere Suppenvariation ergibt es, wenn Sie mit Zwiebel, Lauch, Stangensellerie, Knoblauch und Tomatenstückchen arbeiten und diese gemeinsam mit Fischköpfen, Abschnitten und Karkassen, Thymian, Lorbeer, Weißwein und Wasser zwei Stunden lang temperiert zu einem feinen Sud köcheln lassen. Durch ein Haarsieb streichen und mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. In der erneut aufwallenden Suppe pochieren Sie dann die Lachsforellenfilets sanft und kurz. Über die Suppe streuen Sie frischen Kerbel und legen Parmesancroutons oder kleine Flusskrebse neben die Filets.


In einem Bächlein helle ..


Lachsforellen - Wanderer zwischen Meer und Flüssen - hießen früher Meerforellen. Ihr Fleisch färbte sich rötlich, weil mit ihrer Nahrung - Fischchen, Krebschen, Garnelen - Carotin aufgenommen wurde. Diese Segnung der Natur erhalten gezüchtete Lachsforellen natürlich nicht. Ihnen wird mit dem Futter das aus Algen gewonnene Astaxanthin zugeführt. Wild lebende Exemplare sind naturgemäß fettärmer als Zuchtlachsforellen. Bis zu 8 kg bringen sie auf die Waage.
Die heitere Forelle, die Franz Schuberts Klassiker Forellenquintett in die Musikliteratur eingegangen ist, tummelte sich noch in einem natürlicheren Wasser als ihre heutigen Nachfahren. Schubert begann die Komposition 1819 auf Anregung des Mäzens und Cellisten Silvester Paumgartner. Das Thema bezog sich auf ein Gedicht des zu der Zeit sehr angesagten Poeten Christian Franz Daniel Schubart. Das Autograph ist verschollen, aber noch heute staunt man über das damals beliebte und heute eher ungebräuchliche Instrumentenensemble aus Pianoforte, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass.


Bildnachweis:Foto Fisch-Teich StockSnap_823 Icolorama
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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 

Samstag, 28. Januar 2017

Samstagsstory: Hans und das Glück


Einmal mehr fragen wir uns: Was ist Glück?

Hans hatte schon öfter seine goldene Taschenuhr verloren, aber sie jedes Mal wie durch ein Mirakel ohne besondere Anstrengungen wieder gefunden. Nicht, dass das einer besonderen Kausalität unterlag, er hatte einfach nur Glück. Er hätte genauso gut einen Lastwagen oder Elefanten verlieren können, auch den hätte er wiedergefunden. Hans war ein Glückskind. Die Dinge gelangen ihm einfach. Er fragte nicht nach, warum. Das war vermutlich die Ursache seines Glücks. Er zweifelte nie, hinterfragte nichts, entschuldigte sich niemals. Skepsis hielt er für verfänglich wie Spinnweben an einem lauen Sommerabend in der Laube, wenn er Sabines Rücken mit einer mückenabweisenden Salbe einrieb, die nach Ringelblumen, Wegwurz und Knöterich roch. Woher er die Gerüche so gut identifizieren konnte? Konnte Hans auch nicht erklären. Das war eben so. Das flog ihm zu. Ein Glückskind eben. 


Als Hans eines Tages in der 10.000-Euro-Frage einer Fernsehshow den Namen des ersten Präsidenten der Republik Backwagi nach dem Zweiten Außerirdischen Krieg nennen sollte, verweigerte sich ihm das Glück. Von da an wollte Hans nichts mehr gelingen. Er kaufte sich eine Pistole, da er kein Vertrauen mehr in das Leben besaß. Aber die Kugel verklemmte sich im Lauf. Pech, sagte Hans und stürzte sich in schwere Depressionen, aus denen er bis zu seinem Lebensende nicht mehr auftauchen sollte. Keiner vermisste ihn wirklich, doch hielt sich das Glück seinem Dorf seitdem fern. Den Bewohnern war es gar nicht bewusst, denn zum Glück waren sie fast allesamt ganz und gar unempfindlich gegenüber seelischen Regungen. Nur manchmal meinte der eine oder andere: "Hans - war das nicht der, der immer so viel Glück hatte?" 

Selbst Hans' Begräbnis war ein Fiasko. Der greise Pfarrer hielt eine Taufrede, und die angetrunkenen Sargträger kippten den Sarg kopfüber in die Grube. Das war Glück, denn im Aufprall öffnete sich der Deckel und man erkannte, dass man den falschen Mann begraben hatte. Hans selbst war mit der Portokasse des Altersheimes „Flüsternde Pinie", wo er als Kriegsveteran untergekommen war, längst über alle Berge verschwunden mit Ziel Amerika, wo er sein Glück in Las Vegas versuchen wollte. Allerdings wäre es nützlicher gewesen, er hätte den Weg über den Atlantik gesucht, denn auf dem Gipfel der Berge, möglicherweise auf dem Matterhorn, verloren sich seine Spuren endgültig im ewigen Gletschereis. Tja, Pech eben.



Bildnachweis: Ricardus, Stocksnap.io

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Mittwoch, 4. Januar 2017

Mittwochssuppe: Pozole! Caramba!

Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe .. nein, eher Eintopf!

Ja, ganz richtig - nach den weihnachtlich-raffinierten Gourmandisen gieren Magen und Gaumen nach herzhaften Genüssen, die den Stoffwechseln anfeuern. Ein bodenständiger mexikanischer Eintopf kann da Wunder bewirken. Zwiebeln, Wachtelbohnen, Schweineschulter und Mais bilden die würzige Basis. Wachtelbohnen sind aus der südamerikanischen Küche nicht wegzudenken. Als dankbare Sattmacher nehmen sie den Geschmack und das Aroma des Fleisches oder Gemüses, mit dem sie sich die Kasserolle teilen, bereitwillig auf. Daher: beste Grundzutaten verwenden! Eine wunderbare Alternative zum Schweinefleisch sind Gänse- oder Entenkeulen - falls man an Weihnachten nicht bereits im Übermaß davon genascht hat.

Südamerikanischer, glutvoller Pozole - Caramba! 



Wir benötigen:


1 kg Schweineschulter ohne Knochen, 1/2 EL Knoblauchpulver, 1/2 EL geräuchertes Paprikapulver, 2 EL Kreuzkümmel, Meersalz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 250 g geschnittene rote Zwiebeln, 250 ml Hühnerfond

Für den Pozole:


50 g getrocknete und über Nacht eingeweichte Wachtelbohnen, 100 g Maiskörner, 200 g gehackte rote Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 20 halbierte Kirschtomaten, 1,25 l Hühnerfond, 60 ml Pflanzenöl, 1 EL getrockneter Oregano, 1 TL Kreuzkümmelsamen, 50 g Korianderblätter, 50 g Rosmarinnadeln, 100 g geriebenen Peccorino, 250 gehackte weiße Zwiebeln.

Und so geht's:


1 Fleisch mit einem Gewürzmix aus Kreuzkümmel, Knoblauchpulver, Paprika, Chili, Salz, Pfeffer einreiben. Zusammen mit den Zwiebeln in einen Bräter legen, mit dem Fond übergießen und für 5 Stunden (mit Alufolie abgedeckt) in den moderat temperierten Ofen schieben.

2 Pozole zubereiten: Knoblauch und Zwiebeln in Öl erhitzen, am besten in einer dickbödigen Kasserolle. Wachtelbohnen und alle restlichen Zutaten (außer dem Käse, den Korianderblättern und weißen Zwiebeln) unterheben bzw. angießen, gut salzen, pfeffern. Zwei Stunden köcheln lassen, ab und zu umrühren.

3Das gegarte Fleisch aus dem Ofen nehmen, eine Stunde ruhen lassen, mit der Gabel zerrupfen. Gemeinsam mit den gehackten weißen Zwiebeln zum Pozole geben. Abschmecken. Mit frischen Kräutern und Reibkäse bestreuen.

Für Pozole existieren vermutlich hunderte von Variationen. Einmal sind spezielle Maiskörner (die "Cacahuacintle", die stundenlang vorgekocht werden müssen) die Hauptdarsteller, dann wieder die Wachtelbohnen. Die Flüssigkeitsmenge entscheidet über Suppe oder Eintopf! Interessant dazu: schwarzer Reis, Avocaos, kleingeschnittener Salat, Chilisauce, Limettenscheiben, Tortillas.

Ein furioser Jahresbeginn!




Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner verfasst als MissWord! Print- und Webformate, als Ghostwriterin Artikel, Booklets, Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen und passgenaue Corporate Words. Themenschwerpunkte sind u.a. Kulinarik, Lifestyle, Gesellschaftspolitik, Zeitfragen.



Bildnachweis: Stocksnap.io Lukas Budimaier

Montag, 2. Januar 2017

Aufgespießt: Die Sache mit dem Glück


Was ist Glück? 


Glück wünschen wir uns zum neuen Jahr. Mehr als alles andere. Sind wir nicht alle auf unterschiedlichen Wegen, über Stolpersteine und Hindernisse unterwegs zu unserem ganz persönlichen Glück? Immer währendes Glück gibt es nicht. Gott sei Dank. Würde man kein Unglück kennen, wäre das Glück recht schnell Unglück. Es gibt eine Menge Ratgeber im Kontext "Anleitung zum Glücklich sein!" oder "Wie man sich todsicher unglücklich macht?" Sollte ich dem auch noch etwas dazu fügen? Ja, ich hab einfach Lust dazu.

Wie man verlässlich unglücklich wird oder Was hat Mark Aurel uns heute noch zu sagen?
Römische Skulptur - vielleicht Mark Aurel, vielleicht auch nicht


Mark ..Wer? Nun sagen Sie bloß nicht, Sie hätten noch nie von diesem Herrn gehört. Na ja, er lebte vor 1800 Jahren, daran können sich die wenigsten von uns erinnern. Aber in der Schule wurde er doch als Vorbild gelehrt? 

Mark Aurel – der letzte Stoiker


Er warf Schatten bis in die Moderne, Friedrich II, Helmut Schmidt, aufgeklärte Literaten und Philosophen bekennen sich als seine Bewunderer. Stoisch zu sein (im klassischen Sinne von gleichmütig, gelassen, frei von Stimmungsschwankungen, tugendhaft) ist heute eher un-cool. Man zeigt seine Gefühle, lässt schamlos raus, was stört, macht es massenweise in den Sozialen Medien öffentlich, teilt es mit Gott oder der Welt, die wiederum ein „Gefällt mir“ anhakt und Follower wird, oder auch nicht. 

So oder so ist das Leben!


Die Stoiker an der Wegscheide zur Neuzeit erkannten: Die Haltung macht’s, die man gegenüber einer Situation einnimmt, die Bewertung und die Gedanken, die man mit dieser verbindet. Die Welt ist so wie man sie sieht. Mann kann es schlecht finden, dass mit zunehmendem Alter die Haare ausgehen oder sich freuen, dass sie jetzt nicht mehr gewaschen werden müssen ;) Die freie Willensbildung sagt dem Hasen wohin er laufen soll – ins Glücksgefühl oder in die Depression, hin zu schwächenden oder aufbauenden Befindlichkeiten. Demnach entscheidet Mann/Frau also selbst ob es ihr/ihm schlecht oder gut geht – egal wie sich die äußeren Verhältnisse gebärden. 

Das hat eine Menge mit Eigenverantwortung zu tun – und die meiden wir gerne wie der Teufel das Weihwasser. Ist es nicht viel praktischer, sich einen willigen Sündenbock zu suchen, der die Verantwortung für uns schultert? Oder eine Figur, mit der man so richtig fies umgehen kann? Nicht zuletzt sich selbst. Dazu gehören so uncoole Angewohnheiten wie:


  • Sich nie Fehler oder Schwächen vergeben, auch anderen nicht
  • Sich die Schuld dafür geben, alles schief läuft und die Welt in Richtung Abgrund rollt
  • Keinem so richtig trauen, schon gar nicht sich selbst
  • Kein gutes Haar an sich und andern lassen
  • Stets Katastrophen erwarten, wenn ... dann .. und daher lieber den Kopf einziehen
  • Dem Schicksal die Schuld für alles geben
  • Sich mit seiner eigenen Meinung zurückhalten, sich alles gefallen lassen. 
  • Natürlich auch nie „Nein“ sagen, obwohl man innere Widerstände spürt
  • Seine Ängste stilisieren
  • Andere bevormunden, kontrollieren, manipulieren
  • Alles als perfide Ungerechtigkeit empfinden, was einem widerfährt
  • Rachsüchtig sein bis die Kehle brennt – dabei ist die beste Rache NICHT mit gleicher Münze zurückzuzahlen


Dieser Katalog ließe sich noch munter fortsetzen. Die Regel heißt: Hasse dich selbst, dann kannst du davon ausgehen, dass das Leben dich auch hassen wird.

Mark Aurel hält dagegen


„Lebensglück ist eng mit den guten und wertschätzenden Gedanken verbunden, die man sich und anderen gegenüber hat“

Als Kaiser Marcus Aurelius Antonius Augustus bewies er Größe. Er stärkte die Rechte von Sklaven und Frauen (man beachte die Konnotation), dämmte die Tiberflut und die Pest ein. An den Grenzen des Römischen Reiches wehrte er Eindringlinge ab, und Christenverfolgungen gebot er Einhalt. Seine weise Außenpolitik schickte Gesandte nach China. 

Mit Mark Aurel starb 180 nach Christus auch das gepriesene Goldene Zeitalter Roms, sagt die Nachwelt. In die Geschichte ging er ein als Philosoph auf dem Kaiserthron, der sich in seinen „Selbstbetrachtungen“ zur Einheit von Denken und Handeln, Wort und Tat bekennt – als für ihn einzige Grundlage eines sinnträchtigen menschlichen Lebens. 

Heute wäre er vermutlich Coach, hoch gehandelter Experte für Lebensfragen, warum auch nicht?

„Die Kunst zu leben hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch für unvorhergesehene Streiche gerüstet sein muss“ (Mark Aurel)


In diesem Sinne: "A G'sund's Neu's!"




Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 


Tags: Glück, Mark Aurel, unglücklich sein

Bildnachweis:
Stocksnap.io Dave Meier

Sonntag, 11. Dezember 2016

Höchste Zeit für die Unternehmensstrategie: Sonntagsthema: Welcome 2017 oder jetzt die Unterne...

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Sonntagsthema: Welcome 2017 oder jetzt die Unterne...: Ja, Sie haben richtig gehört. Für mich zeigt der Kalender eigentlich schon 2017 an, zumindest was die Business- und Kommunikationsplanung u...

Sonntagsthema: Welcome 2017 oder jetzt die Unternehmensstrategie planen!

Ja, Sie haben richtig gehört. Für mich zeigt der Kalender gefühlt 2017 an, zumindest was die Business- und Kommunikationsplanung und Neupositionierung angeht. Das Jahr 2016 ist so gut wie abgegessen, manches hat fabelhaft geschmeckt, manches ist noch nicht ganz verdaut. Volle Fahrt in die Zukunft!

Unternehmensstrategie? Kluge Unternehmer planen sie (spätestens) jetzt.  



Mal ehrlich:


Ging alles auf, was Sie 2016 ausgesät haben oder haben sich einige Pflänzchen nicht so gut entwickelt, wie Sie es sich gewünscht hätten? Das Talent zum Heimgärtnern ist nicht jedem gegeben - und Unternehmenskommunikation ist eine zarte, aber überlebenswillige Pflanze. Den Profi-Gärtner ins Haus zu holen, kann das Wachstum erheblich fördern.

Welche Gärtner-Utensilien erfordert Ihre Unternehmenskommunikation?


  • Besten Nährboden - den liefern stimmige Strategie, taktische Planung, dynamische Umsetzung
  • Ab und zu organischen Dünger - ein unterstützender Kommunikations- und Textprofi, der mal ausjätet und neue Pflänzchen setzt
  • Sonnenlicht und frische Luft - zielführender Content & Storytelling
  • Wasser aus der Regentonne  - Relevanz durch zündende Themen & wirksames Design
  • Liebevolle Anerkennung - Resonanz und Akzeptanz bei den Zielgruppen
  • Aufmerksamkeit  - verantwortungsvolle Verbreitung
  • .. und dies ist sicherlich noch nicht alles.

Regelmäßig über die strategische Positionierung zu schauen ist Chefsache. 


MissWord! rät: Nehmen Sie sich jetzt die Zeit, mit den Verantwortlichen Ihres Teams (Sie selbst und andere Vorstände) und einer externen Moderation das vergehende Kommunikationsjahr auszuwerten, zu hinterfragen und sich neu auszurichten. Die Jahresstrategie 2017 wird allerspätestens jetzt Thema. 

Sie könnten jetzt sagen: "Die letzte war nicht schlecht und gilt auch weiterhin!" Sie müssen ja nicht alles umstoßen, doch vielleicht mit frischen Inhalten und knackig neuen Aspekten versehen? Warten Sie besser nicht, bis der Alltagstrott des neuen Jahres diese existenziellen Pläne in den Hintergrund schiebt. Ein externer Berater hat die unparteiische Distanz, um den Finger auf eventuelle Knackpunkte oder offensichtliche Fehlpässe zu legen. Er spricht eine Fremdsprache, die intern oft rar geworden ist: Tacheles. Das kann etwas weh tun, heilt jedoch schnell. 

Wie schaut so ein Strategieworkshop konkret aus? Vorsicht, jetzt kommt Eigenwerbung:


Spaten und Gartenschere lassen Sie im Schuppen. Neugier, Offenheit, Mut zur Selbstkritik und Lust auf Diskurs reichen in der Regel aus. Und so sieht's aus:

Schritt 1

Haben Sie sich für ein Positionierungsmeeting mit MissWord! entschlossen, erhalten Sie im Vorfeld einen Fragenkatalog, der Gegenstand der Besprechung wird. Hier geht es um in der Regel Bekanntes - Zielgruppen, Ziele, Angebote - aber auch um das "Eingemachte" (Was ist verbesserungswürdig, was bieten wir eigentlich wirklich an, weshalb sollte man bei uns andocken und nicht beim Mitbewerber? Was sind Gründe, die gegen uns sprechen könnten? Was macht uns wirklich aus? Was können wir an uns selbst nicht leiden? Was finden wir selbst klasse ...)

Schritt 2
Meine Vorbereitung: Ich schaue mich auf Ihrem Markt um, beschäftige mich mit Ihren Unternehmensmaterialien, Websites und/oder Vorlagen, mache mich je nach Bedarf und Möglichkeit bei internen Ansprechpartnern schlau und schaue mich bei Mitbewerbern um. Die Agenda des Meetings stimmen wir gemeinsam ab.

Schritt 3
Dann geht's zur Sache, respektive zum Meeting - und das macht in der Regel richtig Lust und Laune. Es darf gelacht und auch mal geschwiegen werden. Im Brainstorming wird zusammengetragen und fokussiert, was sich später strukturiert und konkretisiert.

Schritt 4
Im Nachgang erhalten Sie ein ausführliches Dossier mit Ergebnissen, konkreten Beschlüssen, Kernaussagen, Wording-Maßnahmen, ggfs. Slogans und Mission Statement. Und/oder ein Ideenpapier, das bereits ein konkretes Kommunikationsmuster für 2017 enthält. Idealerweise ein Kommunikationskonzept, das ausgearbeitete Konzepte, Terminplanung, Themenplanung u.a. niederlegt. 

Schritt 5
Abstimmung  und Revision/Feinplanung.

Schritt 6
Beschluss und Umsetzung im Jahresablauf - kontinuierlich oder punktuell

Schritt 7
Kontinuierliche Auswertung und Bereitschaft zur Kurskorrektur - spätestens November 2017

Dieses komplexe Prozedere ist individuell anpassbar und kann "hardcore" oder verschlankt durchgeführt werden - je nach Fall, Bedarf, Wunsch und Problemlage. Klar, ein wenig schwindelig kann einem schon werden - doch "gerüttelt oder geschüttelt" bekommt nicht nur einem Whisky sour oder Manhattan.

Was kostet das? Das ist nicht ganz die richtige Frage. Besser: Was ist Ihnen die externe Profi-Unterstützung wert

MissWord! arbeitet fair. 

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Tags: Positionierung, Strategieworkshop, Unternehmensstrategie, Unternehmenskommunikation, Kommunikationsplanung

Bildnachweise:

beide Stocksnap.io

4R8T72GDJW Erwan Hesry
Nathalia Segato


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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Gastbeitrag "Das bisschen Webdesign? Das kann doch...

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Gastbeitrag "Das bisschen Webdesign? Das kann doch...: Webdesign? Ein paar bunte Bildchen und schnell was aus dem Baukasten gebastelt? - Pustekuchen. Professionell-wirksam sieht anders aus. De...

Aufgespießt: "Das bisschen Webdesign? Das kann doch jeder, oder?"

Gastbeitrag von Moritz Dunkel

Webdesign? Ein paar bunte Bildchen und schnell was aus dem Baukasten gebastelt? - Pustekuchen. Professionell-wirksam sieht anders aus.


Der Kölner Grafik- und Webdesigner Moritz Dunkel ist Profi. Er weiß, wovon er spricht - aus 15-jähriger Berufserfahrung und einer fundierten, umfassenden Grafik- und Design-Ausbildung. Aus Leidenschaft und Berufsethos. Er legt den Finger auf Knackpunkte und spricht Tacheles. Und allen, die sich zu Webdesign noch Illusionen machen, rät er dies:


"Ihre Unternehmenswebsite ist der vitale Nukleus Ihrer Unternehmenskommunikation. Gehen Sie achtsam mit ihr um!"

Warum verzichten immer noch so viele kleine oder mittlere Unternehmen auf einen wirksamen Unternehmensauftritt im Netz? Auf ihn sollten sich alle Kommunikationsmaßnahmen und Unternehmensäußerungen beziehen. Warum finden sich so viele angejahrte Internetauftritte, die die Ziele des Betreibers konterkarieren? Und warum meinen viele Website-Inhaber, sie könnten / müssten / sollten bei der Gestaltung ihres so wichtigen Unternehmensauftrittes die Marke Eigenbau bevorzugen? Na, klar. Weil sie es möglichst "billig" haben wollen. Aber hier wird definitiv am falschen Ende gespart. Denn billig kann kann schön teuer kommen. Oder behandeln wir uns bei einer dicken Backe auch selbst? Natürlich nicht! Wir gehen zum Zahnarzt – zum Profi.

Und wohin müssen wir gehen, wenn die Website schmerzt? 

Richtig, zu einem professionellem Website-Entwickler. Experten erfüllen eine wichtige Funktion: Mit ihrer Expertise werden bei Design, Navigation, Text, Bild und Content amateurhaft wirkende Unternehmenssites vermieden, die nur eines im Schild führen: die Abschreckung des Besuchers. Wollen wir das? Nöö.

Verschwiegen werden soll allerdings nicht, dass es Aufwand und Zeit kostet, einen wirksamen Internetauftritt zu erstellen. Eine Website, die sowohl den kritischen Suchmaschinen schmeckt und die Aufmerksamkeit des Besuchers so lange hält, bis er die entscheidenden Handgriff getan, nämlich den Button Abo, Buchung, Bestellung, Info, Kontakt gedrückt hat.

Auch der Betreiber kann sich nicht vollständig aus der Affäre ziehen, selbst wenn Webdesigner, Strategen, SEO-Experten und Texter mit im Boot sitzen. Er muss sich fragen lassen, zu welchem Zweck, Ziel, Nutzen, für welche Zielgruppen, mit welchen Botschaften und Inhalten, in welcher optischen Aussage die Website gestaltet werden soll. Welche Tonalität zu ihm passt. Welches Wording die Eigenart des Hauses am besten trifft. Schließlich geht es um seine ureigene Unternehmensidentität. Das setzt strategischen Spürsinn, Analysevermögen, kreativen Weitblick, Einfühlung und Umsetzungsgeschick des Webentwicklers voraus. – Der Sohn des Nachbars, der schon mal eine Homepage mittels eines Baukastens gebastelt hat, ist hier NICHT der richtige Ansprechpartner.

Aber warum sehen Webseiten so aus, wie sie aussehen?

Was ist denn das für eine Frage? - Jeder, der sich im Internet umschaut, wird zugeben, dass es Internetseiten gibt, die aus dem Rahmen fallen. Sowohl in positiver wie auch negativer Hinsicht. Gleichwertig mit dem Content entscheidet die Gestaltung einer Webseite darüber, ob der Besucher der Seite gern darauf verweilt und diese Seite wiederholt besucht. Manche meinen sogar, die Darstellung spiele eine noch größere Rolle als der ContentJ

Hohe Expertise benötige beide – den Webgestalter und den Webtexter. Aber wer darf hier frisch ans Werk? Fakt ist, dass die Erfahrungen eines Mediendesigners für den Printbereich in eine Webgestaltung durchaus einfließen können, eine Darstellung auf dem Bildschirm jedoch anderen Bedürfnissen und Ansprüchen als denen bei der Gestaltung einer Zeitschrift oder eines Printmagazins unterliegt.

Was Warum liegt auf der Hand:

Professionelles Webdesign basiert auf der Gesetzmäßigkeit von erfolgreichem Design. Design im Web nutzt die Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaften. Knallharte Fakten! Weitere knallharte Fakten: Die technischen Details der Webseite-Umsetzung gehören in den Bereich der Webentwicklung und diese ist von der Gestaltung klar getrennt. Beim Design für Webseiten geht es um das Layout bzw. Screendesign, auf dem die Website-Entwicklung und Realisierung basiert. Ein gutes, auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen fußendes Webdesign leitet den Besucher intuitiv, übersichtlich und schnell durch die Website und wirkt sich mitentscheidend auf die Besucherhäufigkeit der Seite wie letztlich auf den monetären Erfolg des Unternehmens aus.

Wie denn? Was denn? Wo denn? Ja, so ist das nun mal!

·      Eine geschickt gestaltete Webseite erhöht das Geschäftsergebnis. Um Webseiten-Besucher zu Käufern zu machen, gilt es wichtige Regeln zu beachten. Buttons mit einer deutlichen Call-to-Action-Aufforderung etwa rufen beim Besucher das dringende Gefühl hervor, dass er jetzt unbedingt klicken sollte.

·    Auch Fotos von Personen mit einer besonderen Ausstrahlung - an der richtigen Stelle platziert - wirken bedeutsam. Die Tatsache, dass ein kleines Schriftbild zu erhöhter Lesebereitschaft und damit zu mehr Aufmerksamkeit beiträgt, wird vielleicht verblüffen, ist aber Fakt.

·      Webseitengestaltung auf der Grundlage von wissenschaftlichen Untersuchungen  - etwa der Eye-Tracking-Studie - führt sicher zum Erfolg. So werden sehr subtil und quasi unterbewusst kaufentscheidende Wirkungen erzeugt. Selbst die Verwendung von Schriftzügen und Werbesprüchen muss genau bedacht sein.

·   Die immer komplexer werdenden Gestaltungsmöglichkeiten erfordern vom Designer wirksamer Webseiten eine ständige Weiterbildungsbereitschaft.  Vor allem sollte er offen sein für die Aufnahme technischer Neuerungen in sein Arbeitsgebiet. Kreativität und künstlerische Schaffenskraft machen aus einem Gestalter von Webseiten einen Top-Webseiten-Designer, der erstklassige Arbeiten bereitzustellen und bei Bedarf auch zu warten versteht.

Und wie schaut das genau aus?

Ganz einfach: Webseiten vom Profi holen den Betrachter in seinem Bedürfnis ab. Ja, richtig gelesen! Eine professionelle Webseitengestaltung weist dem Besucher den Weg stracks dorthin wo man ihn haben will. Die Kernaussagen einer Webseite in ein gutes Licht zu rücken, die Augen des Lesers in eine gewünschte Richtung zu lenken, unbewusste Impulse anzuregen und sogar das Klickverhalten des Besuchers auf eine optimale Weise zu inspirieren, ist die Aufgabe eines guten Designs. Für die Lösung dieser Aufgabenstellung werden auch psychologische Werte mit einbezogen. So zeigt sich sehr schnell, dass modernes und wirklich gutes Webseitendesign in die Hände eines (ja, ich wiederhole mich) sachrelevanten Experten gehört – in die Hände eines Profi-Webdesigners.

Meine Empfehlung:

Lassen Sie sich unterstützen. Holen Sie sich einen Experten ins Haus der mit Ihnen gemeinsam schlagkräftige Sites gestaltet – ob Homepage oder Landingpage. Hausgemacht wirkt bestenfalls bieder, schlimmer: kontraproduktiv –  und kann Sie on the long run viel Geld kosten.

Daher gleich zum Webexperten und besser anderswo auf den Cent sehen!


powered by Moritz Dunkel – Professioneller Grafikdesigner und Webdesigner aus Köln. Vom Gestaltungskonzept über Layout bis zum fertigen Produkt. Ob Visitenkarte, Imagebroschüre oder Katalog. Ob Webentwicklung oder Animation: Moritz Dunkel Grafikdesign agiert als Problemlöser. www.moritzdunkel.de





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Tags: Webdesign, Grafik, Website, Unternehmenssite, Websitegestaltung

Bildnachweise (von oben nach unten):
Stocksnap.io:
Jonathan Simcoe
Toa Heftiba
Lalesh Aldarwish

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