Sonntag, 12. Oktober 2014

Sonntagsthema: Die Langsamkeit des Herbstes

Der aktuelle Newsletter von MissWord! thematisiert "die neue Langsamkeit" von unterschiedlichen Warten aus gesehen. Wussten Sie, dass der menschliche Organismus im Herbst durch das reduzierte Licht verstärkt "nachtaktive" Wachstumshormone ausschüttet? Und dass diese zuständig sind für gesund erhaltende Zell-Reparaturen und den flotten Nachschub von Glückshormonen?

Der Kirchenkalender legte den Gläubigen bis 1917 noch die "kleine Fastenzeit" vier Wochen vor Weihnachten auf. Was spirituell gesehen eine Demutsgeste gegenüber der zu erwartenden Ankunft des Heilands war, hat einen ganz körperlichen Kern: Fasten ist in dieser Jahreszeit besonders erfolgreich, weil das vegetative Nervensystem - genauer: der Parasympathikus - vom umtriebigen Sommer auf Verlangsamung schaltet und die Neigung zu Ruhe und Gelassenheit umso größer ist.

Wie heißt das neue Zauberwort? Na - Entschleunigung.

Wie Haselmaus und Frettchen sollten wir uns jetzt in ein mollig ausgepolstertes Winterquartier begeben. Um was zu halten? Winterschlaf. Schöne Idee. Aber Pustekuchen - gerade in der Jahresendzeit laufen die meisten von uns auf Hochtouren - jetzt geht es ans Eingemachte, Pläne müssen erfüllt, Budgets ausgeschöpft, Resturlaube verbraten, die "stille, glückselige" Weihnachtszeit vorbereitet werden.

Dazu erlaube ich mir zwei Tipps, nein, drei:


1 Atem holen!

Den Resturlaub nicht mit kopfloser Last-Minute-Buchung aufbrauchen, sondern eine urgesunde Herbst- und Winter-Pause einlegen - mit einer Thalasso-Kur am Meer, einer Berg-Auszeit oder mit einer aufbauenden Regenerationskur bei Heilfasten, Kneippen und Meditieren. Fachkliniken für Naturheilverfahren wie die Malteser Klinik von Weckbecker haben jetzt Advent- und Winterpackages aufgelegt. In der puren Rhön-Biosphärennatur fastet man bei Bewegung, Kneippen, Entspannen, Meditieren, bewährten Naturheilverfahren. Nicht-Fastende greifen auf die vegetarische Vollwertkost zurück und genießen die entspannte Atmosphäre fernab vom Leistungsdruck ihres Lebensumfelds. *

2 Strategie 2015 planen

Die Reste im Budget für PR, Pressearbeit, Marketing, Content Marketing jetzt nicht per Aktionismus verbraten - sondern mit Köpfchen: Was hat Vorrang? Was macht Sinn? Was erzielt mit moderatem Aufwand den größtmöglichen Nutzen? Spätestens jetzt sollten die Kommunikations-Strategien und Maßnahmen für 2015 ins Visier genommen und klugerweise mit Hilfe eines externen Strategieberaters durchleuchtet werden. Die Kommunikationsbasis für 2015 wird jetzt gelegt, nicht erst wenn das neue Jahre bereits seinen Tribut fordert.

3 Persönliche Bilanz 2014 ziehen

Die restlichen Monate nicht zu voll packen - Jetzt ist die beste Zeit die Jahresernte einzubringen, seine persönliche Glücksbilanz zu ziehen und sich selbst im Spiegel des ablaufenden Jahres zu betrachten. Was glückte? Was scheiterte? Was hätte man mehr (im Sinne von Befriedigung) daraus machen können? Was war überraschend? Nicht mit Strenge, sondern mit Augenmaß und wohlwollender Nachsicht!

Nicht immer können alle gesteckten Jahresziele erreicht werden - vieles fällt ganz von selbst durch das Raster "Unwichtig". Was 2014 noch nicht gelang, kann Thema für 2015 werden - oder zu den Vätern gehen. Es befreit sehr, wenn man die Chuzpe hat, unerfüllte und als unrealistisch erkannte Erwartungen und überzogene Wertvorstellungen loszulassen. Aufbauender können Sie nicht von einem Jahr ins andere wandern.

Bleiben Sie ganz bei sich! Sie sind der Mensch, mit dem Sie es ein ganzes Leben lang aushalten müssen.

* Empfehle ich aus eigener Erfahrung.

In eigener Sache: Demnächst gebe ich ein eBook heraus. "Reine Glückssache"(AT) rechnet mit überhöhten Glückserwartungen ab - und erzählt gleichzeitig auch von erfülltem Glück. Wenn einem da nicht weihnachtlich zu Mute wird :-)  Bezugsquelle folgt in time!

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